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Presseartikel

Pressekonferenz 2022

Der Bürgermeister freut sich auf den ersten „Hirsch“

Verantwortliche präsentieren das Programm der 639. Altöttinger Hofdult – Einige Neuerungen fürs Comeback geplant

Altötting. Im Moment ist es noch ruhig auf dem Dultplatz in Altötting, in drei Wochen wird es dort aber wieder ein buntes Treiben aus jungen und älteren Besuchern und Familien mit Kindern in bayerischer Tracht geben. Denn von Freitag, 10. Juni, bis Sonntag, 19. Juni, findet dort nach zwei Jahren Coronapause endlich wieder die Hofdult statt, heuer zum 639. Mal. Für das Comeback sind einige Neuerungen geplant – eine Achterbahn, ein Biergarten, ein Weißbierkarussell und der Ausschank von zwei Biersorten im Festzelt: Dultmärzen vom Hell-Bräu und Graminger Weißbier. „Endlich dürfen wir nach zwei Jahren Pause die Dult wieder feiern“, sagte Hans Baumgartner, Pressesprecher des Altöttinger Wirtschaftsverbands, gestern bei der Präsentation im Kultur + Kongress Forum. Die Vorfreude auf das traditionelle Volksfest ist bei allen Beteiligten groß. „Ich freu mich sehr, dass ich heuer den ersten Hirsch anzapfen darf und hoffe, dass viele Besucher kommen und mir den Daumen halten“, sagte Bürgermeister Stephan Antwerpen. Immerhin ist es für ihn das erste Mal in seinem Bürgermeisteramt. „Wir werden in Deckung gehen“, fügte Amtskollegin und Zweite Bürgermeisterin Christine Burghart scherzhaft hinzu. Neben den Neuerungen informierte Stephan Antwerpen darüber, dass die „Radlparkplätze“ auf die Westseite des Dultplatzes verlegt werden, damit die Besucher die Straße nicht überqueren müssen. Direkt neben dem Haupteingang werde es einen großen, gut geschützten Platz geben. „Ich hoffe, dass viele Besucher mit dem Radl kommen“, sagte Antwerpen, „und wenn der ein oder andere doch eine Maß zu viel hatte, kann er sein Radl ja auch nach Hause schieben“, fügte der Rathauschef hinzu und lachte. Schlechte Nachrichten verkündete er hinsichtlich Dultbus. „Die bisherigen Busunternehmen mussten absagen, weil sie zu wenige Fahrer haben, das ist schmerzlich“, bedauert Stephan Antwerpen. Jedoch sind Nicole Wintersteiger und Andrea Leitsberger von der Stadtverwaltung schon im Gespräch mit anderen Busunternehmen. „Die Entscheidung steht aber noch aus“, betonte Stephan Antwerpen. Dultreferent Marco Keßler stellte das Programm vor. Den „ersten Biergenuss“ gibt es am Freitag, 10. Juni. Am Samstag werden beim Dultauszug dann „fesche Mädels, tolle Pferde und natürlich auch fesche Männer“ zu bewundern sein, so Kessler. Dann wird der Bürgermeister anzapfen. Am Sonntag wird es beim Blasmusikkonzert auf dem Kapellplatz „zwar laut, aber schön“. Ein ruhiger Seniorennachmittag ist am Montag geplant. Einen Tag später, am Kindertag, gibt es ermäßigte Fahrgeschäftspreise. Ab Mitte der Woche wird es täglich musikalische Unterhaltung geben, bevor die Dult am Sonntag, 19. Juni, mit einem Festabend ausklingt. Ich freu mich, alle wiederzusehen und anzustoßen“, sagte Keßler. Iris Detter vom Graminger Weißbräu freut sich sehr, dass sie trotz eigener Absage des Zeltbetriebs mit dem Weißbierkarussell auf der Dult dabei sein kann. „Wir haben schon länger mit einem Karussell geliebäugelt und jetzt ist es kurzfristig zustande gekommen“, sagte Detter, „ich bin gespannt, wie es wird“. „Mitten in den Vorbereitungen“, steckt die Festwirtsfamilie Hell. „Das Dultbier wurde bereits im März eingebraut und reift jetzt“, so Georg Hell jun.. Demnächst werden die Fässer gepicht und bald startet der Aufbau. „Das Festzelt wird wieder an der gleichen Stelle stehen“, so Hell, „daneben wird es einen Biergarten in Hüttenoptik geben.“ Platzmeister Marco Ritter konnte schon einige Schausteller und Fieranten zusammentrommeln. „Wir haben heuer ein Fahrgeschäft mehr als sonst: eine große Achterbahn mit einer Front von 29 Metern“, kündigt er an. Für die Kinder wird es eine Eisenbahn, ein Karussell und eine Torwand geben. Besucher, die auf Action stehen, können Autoscooter fahren oder sich im Breakdancer herumwirbeln lassen. Auch für den kleinen Hunger zwischendurch ist gesorgt: Von Pommes über deftige Bosna bis hin zu Süßwaren ist alles an den Essensständen zu haben. Zudem wird der Markt mit mehr Handwerkern verstärkt. Aber das traditionelle Volksfest wird nicht nur auf dem Dultplatz, sondern auch in den Geschäften stattfinden, kündigte Rupert Fraundorfner, Dultverlosungsreferent beim Wirtschaftsverband, an. „Wie immer wird die Dultverlosung eine Woche vor Beginn starten.“ Die Lose sind noch im Druck, werden bald „brandheiß“ angeliefert und dann in den Geschäften verteilt. Jedes der über 10000 Dultlose ist ein Treffer. Zu gewinnen gibt´s unter anderem Maßn, Brezen und Dultherzel. Als Hauptgewinn winkt ein gedeckter Tisch im Festzelt der Familie Hell, mit Brotzeit und Bier für acht Personen. Weitere Informationen zur Hofdult gibt es im Internet unter www.hofdult-altoetting.de − lkb (Quelle: ANA 19.05.2022)

Die 639. Hofdult ist von 10. bis 19. Juni 2022

Nach zweijähriger Covidpause wird wieder gefeiert – Festwirte Hell und Detter unter einem Dach

Altötting. Für beide ist es eine Premiere, darauf haben Bürgermeister Stephan Antwerpen und Dultreferent Marco Keßler am Dienstagmittag bei einer Pressekonferenz im großen Sitzungssaal des Rathauses hingewiesen. Zwar sind beide schon seit zwei Jahren im Amt, aber nach der covidbedingten Volksfestabstinenz ist es die erste Hofdult unter ihrer Verantwortung, die von 10. bis 19. Juni dieses Jahres gefeiert wird. Das heißt für den Referenten, dass er sich in dieser Funktion beweisen muss und für den Bürgermeister, dass er den ersten Hirschen Festbier möglichst fachmännisch und spritzfrei anzapfen muss. Beide sehen den Aufgaben zuversichtlich und mit viel Elan entgegen, das war ihnen am Dienstag anzumerken. Es ist die 639. Hofdult, die am Freitag, 10. Juni, beginnt und dann bis zum Ende der Pfingstferien am Sonntag, 19. Juni, dauert. Und sie wartet noch mit weiteren Premieren auf. Erstmals werden die Festwirtsfamilien Hell und Detter in einem gemeinsamen Festzelt die Gäste bewirten – dem größten, das je auf der Hofdult stand. In diesem gibt es auch eine Bar sowie eine Weinlaube, die ebenfalls von den Bräu-Familien bewirtschaftet werden. Ausgeschenkt wird das Festbier vom Hellbräu und das Graminger Weißbier gleichermaßen. Für die Küche zeichnet die Familie Hell verantwortlich. Die Familien Hell und Detter bewirtschaften darüber hinaus auch noch den Biergarten, der auf dem Festplatz eingerichtet wird, eine weitere Neuerung auf der Hofdult. Los geht‘s wie gewohnt am Freitag – heuer am 10. Juni. Tags darauf ist dann offizieller Auftakt beim Dultauszug um 14 Uhr mit den Abordnungen der Vereine, den Vertretern der Kommunalpolitik, der Wirtschaft und Gesellschaft. Auf das Anschießen durch die Schützen wird verzichtet. Antwerpen und Keßler hoffen auf „ein ungetrübtes Fest ohne Auflagen“. Die üblichen Themen wird es auch wieder geben – den Senioren- und den Kindernachmittag, den Tag der Vereine und den Festabend am Mittwoch vor dem Fronleichnamstag und den Feiertag selbst, 16. Juni. Vor einem Dilemma aber stehen die Hofdultmacher aktuell dennoch: Nicht alle Fieranten und Fahrgeschäftbetreiber sind gut durch die Pandemie gekommen. Es sei heuer nicht einfach, den Ausstellerpark zu füllen. Es würden noch Standlbetreiber gesucht. Sie müssten auch nicht die volle Hofdultzeit hier sein, fünf statt zehn Tage wären auch möglich, sagte der Bürgermeister. Gerne gesehen wären Kunsthandwerk oder regionale Produkte. Die klassischen Fahrgeschäfte wie Autoscooter oder Angebote für Kinder aber seien schon fest gebucht. Das detaillierte Programm und alle Angebote bei der Hofdult werden Ende Mai, zwei Wochen vor Festbeginn, präsentiert. Was nicht dazugehören wird, ist das Feuerwerk; die Stadt als Veranstalterin der Hofdult werde keines veranstalten. Und auch auf ein weiteres Angebot muss heuer verzichtet werden: Der Dultbus kann nicht eingesetzt werden. Der Grund: Den Busunternehmen fehlen die Fahrer. − ecs. (Quelle: ANA 13.04.2022)