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Presseartikel

„Hofdult legt einen guten Ausklang hin“

Reger Besuch am zweiten Wochenende – Veranstalter und Festwirte zufrieden – 700 Falschparker beanstandet

Altötting. Noch wirkt es nach: Wie berichtet, hatte die Stadt als Veranstalter der Hofdult ein besonderes Fahrgeschäft, ein 65 Meter hohes Looping-Karussell, verpflichtet, dessen Betreiber trotz eines unterschriebenen Vertrages dann aber kurzfristig absagten. Ersatz konnte zwar gefunden werden, dennoch ist Bürgermeister Herbert Hofauer noch immer verärgert über die „betrügerische“ Vorgehensweise, wie er sagt.

Ansonsten aber überwiegt die Freude. Freilich habe das Wetter nicht immer mitgespielt, oft sei es zu heiß gewesen, zwischendurch habe ein Unwetter gewütet, „aber das muss man hinnehmen, das hat man nie in der Hand“, so Hofauer. Trotz dieser Widrigkeiten sei die Hofdult nicht zuletzt der Bemühungen der Festwirte, die Veranstaltungen wie eine Modenschau, ein Kickerturnier und ein Schafkopfrennen auf die Beine gestellt hätten, ein „sehr schönes Fest“ gewesen – und ein weitgehend friedliches auch.

Die Rückmeldungen, die er erhalten habe, seien fast ausschließlich positiv gewesen, und das nicht nur von den Festwirten, sondern auch von Schaustellern und Fieranten ebenso wie von Besuchern. Gleichwohl werde man an der Praxis festhalten und erneut einen runden Tisch einberufen, um die Weichen für eine erfolgreiche Hofdult 2020 richtig zu stellen.

Für die Festwirtsfamilie Hell bestätigt Georg Hell sen. die Einschätzung Hofauers. „Insgesamt passt es“, bilanziert er. Man habe eine „wirklich schöne Dult“ erlebt – mit einer „sehr unschönen“ Ausnahme , als ein Gast einen Masskrug abbekommen habe. „Das tut mir sehr leid“, sagt Hell. Echten Stress habe es nur dieses eine Mal gegeben, sonst sei in den gesamten zehn Tagen kein ernsthafter Zwischenfall zu verzeichnen gewesen.

Die unternehmerische Bilanz fällt indes durchwachsen aus – der Hitze wegen, angesichts derer viele lieber zum Baden gegangen seien als auf die Hofdult. „Es war der absolute Wahnsinn“, sagt Georg Hell, „wir brauchen eine Wetterumstellung.“ Wenn es zu heiß sei, gehe der Absatz zurück – auch beim Bier. „Das ist schade, denn für uns Brauer ist das ja das Hauptgeschäft.“

Sabine Detter vom Weißbierzelt resümiert die Hofdult als sehr stimmungsvoll, gerade auch wegen des zweiten Wochenendes, das dem Traditionsvolksfest einen schönen Abschluss beschert habe – und einen, der trotz etlicher „Gegenveranstaltungen“ in der Umgebung Altöttings unerwartet gut besucht gewesen sei. Und das nicht zuletzt wegen vieler Dultfreude, die zurück aus dem Pfingsturlaub wenigstens den Dultausklang unbedingt noch hätten miterleben wollen.

Dass der im Weißbierzelt gut gelang, lag auch am Kickerturnier, das nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr am Samstag seine zweite Auflage erlebte. 16 Teams gingen an den Start, Team „Übersee“ aus dem Chiemgau siegte vor Iris Detter, die zusammen mit ihrem Lebensgefährten Franz ein Team bildete. Kommendes Jahr soll der Bewerb auf jeden Fall wieder stattfinden, so Sabine Detter.

Festwirtin Nummer 3, Gabriela Tandler-Langhammer, ist mit dem Verlauf der Hofdult zufrieden. Das Ergebnis in der Postschänke entspreche in etwa dem des Vorjahres. Auch sie beklagt aber das Wetter, „das uns nicht direkt in die Karten gespielt hat“, meint damit aber weniger die Hitze, sondern in erster Linie das Unwetter an Fronleichnam, das sich extrem auf die Besucherzahl ausgewirkt habe. In Summe falle das Resümee positiv aus. Dies gelte auch für die Dultmodenschau, die Premiere hatte und gut angenommen worden sei. Kommendes Jahr soll jedenfalls eine Wiederholung folgen.

Seitens der Polizei bestätigt Erster Polizeihauptkommissar Siegfried Mittermaier abschließend, was er – wie berichtet – bereits bei der Zwischenbesprechung am Freitag gesagt hatte: Man könne zufrieden sein, wenn an den verbleibenden Tagen nichts mehr dazukomme. Nun: Es kam noch zu einem Vorfall, der jedoch glimpflich ausging. Ein Betrunkener wollte am Freitag gegen 23 Uhr mit einer Flasche auf einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes losgehen. Es gelang ihm nicht, das Geschehen wird daher als versuchte gefährliche Körperverletzung gewertet, der Täter hat jedenfalls mit einer Anzeige zu rechnen.

Ergänzend zur Zwischenbilanz berichtet Mittermaier noch von fast 700 Falschparkern, die beanstandet worden seien, ein Wert, der ein Plus im Vergleich zum Vorjahr bedeute und in dieser Höhe „kaum zu verstehen“ sei, so der stellvertretende Inspektionsleiter. Beobachtet habe man, dass die Halteverbote grundsätzlich brav befolgt würden – aber nur, bis der Erste eines ignoriere, „das war’s dann, dann stellen sich alle anderen auch hin“.sh

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Quelle: ANA (24-06-2019)

„Viele Preise erhofft – einer verschmäht“

Die große Verlosung war der Höhepunkt beim Tag des Landkreises auf der Hofdult

Altötting. An sich gewinnt man gerne etwas – das ist auch bei der Verlosung, welche die Stadt beim Tag des Landkreises im Rahmen der Hofdult veranstaltet, nicht anders. Doch als es am Dienstagnachmittag im großen Festzelt wieder so weit war, gab es eine Ausnahme von der Regel: Eine Gewinnerin nahm den Preis nicht an. Damit hatte es eine besondere Bewandtnis. Ausgerechnet ein Los von Stadträtin Luise Hell war gezogen worden, als es um die Vergabe von Festbier der Bräufamilie Hell ging. Das wollte Luise Hell partout nicht annehmen, sie gab den Preis zurück, jemand anderes wurde an ihrer statt gezogen und konnte sich darüber freuen. Keinerlei Diskussionen ergaben sich bei der Vergabe des Hauptpreises, einer Vier-Tage-Fahrt für zwei Personen nach Berlin, die Innenstaatssekretär MdB Stephan Mayer zur Verfügung gestellt hatte. Ihn sicherte sich Petra Waitzhofer von der Verwaltungsgemeinschaft Reischach. Übergeben wurde der Gutschein in Abwesenheit von Mayer von Bürgermeister Herbert Hofauer.

Letzterer war es auch gewesen, der die Besucher willkommen geheißen hatte und angesichts der sommerlichen Hitze von einer „warmen Atmosphäre“ im Zelt gesprochen hatte. Dass trotz besten Badewetters viele Vertreter von Kommunen, Behörden und Einrichtungen den Weg zur Hofdult gefunden hatten, darüber zeigte sich auch Landrat Erwin Schneider in seinem Grußwort erfreut. Unter allen Gästen wurden über hundert Preise verlost.sh

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Quelle: ANA (21-06-2019)

„Erst happige Fragen, dann Hofdulthappen“

Radl-Roas: Nach der Schnitzeljagd kam die Einkehr – Loopingkarussell sagt ab, Polyp springt ein

Altötting. Bei der fünften Auflage der Radl-Roas, die die Festwirtsfamilie Detter im Rahmen der Hofdult am Sonntag ausgerichtet hat, hat sich Teamwork ausgezahlt: Die Plätze 1 bis 4 gingen an Miriam Obermeyer, Melanie Obermeyer, Erik Speer und Verena Obermeyer. Weil die vier gleichviele Punkte, nämlich jeweils 97 von 100 möglichen, erreichten, wurde die Reihenfolge per Los ermittelt. Miriam Obermeyer war es schließlich, die sich über den „Gedeckten Tisch beim Weißbräu“ freuen konnte. Sie wird, wie sie sagte, ihre Geschwister und Freunde an dem Gewinn teilhaben lassen.

Die Plätze 5 bis 10 gingen übrigens an Robert Bauer, Florian Hager, Florian Plaume, Stephanie Bauer, Theresa Hager und Lisa Schneider, die unter der Führung von Andi Weber auf Tour waren. Auch sie freuten sich über schöne Preise. Insgesamt wurden bei der Radl-Roas 50 Teilnehmer gezählt. Dass ein jeder von ihnen bei der abendlichen Siegerehrung im Weißbierzelt einen Preis bekam, lag daran, dass der Wettbewerb von Altöttinger Geschäften und insbesondere von der Stadt reichlich gesponsert wurde.

Die Rundfahrt startete am Dultplatz, führte von dort durch den Stadtteil Süd bis zum Freibad und weiter in den Norden Altöttings und über den Kapellplatz zurück zum Graminger Weißbierzelt zur gemütlichen Einkehr. Die Fragen, die sich Tim Opitz und Sabine Detter ausgedacht hatten, waren teilweise ganz schön „happig“. So mussten am Spielplatz in Süd die – über 100 – Holzteile gezählt werden, aus denen das dortige Klettergerüst besteht. Ferner musste die Höhe des Graminger Maibaums richtig geschätzt werden, der Bildstock, der an die ehemalige Kirche St. Georgen erinnert, musste aufgespürt werden und in der Stiftskirche galt es ein Motiv aus dem Lukas-Evangelium zu finden.

Unterdessen ist angesichts der sommerlichen Temperaturen das kühlende Lüftchen gefragt – oder der Fahrtwind, der den Passagieren der Fahrgeschäfte ins Gesicht bläst – so wie beim Polypen „Dancing Monster“. Dessen Betreiber sprangen kurzfristig ein, weil andere absagten – und zwar extrem kurzfristig. Eigentlich hätte auf der Südseite des Festgeländes ein 65 Meter hohes Loopingkarussell stehen sollen. Doch trotz eines unterzeichneten Vertrages und einer Anfrage zur genauen Anfahrt noch zwei Wochen vor dem Start der Hofdult machten die Betreiber einen Rückzieher. Wie Bürgermeister Herbert Hofauer sagt, fordert die Stadt eine Konventionalstrafe.

Gleich ist Halbzeit: Der heutige Dienstag ist der fünfte von insgesamt zehn Tagen, an denen die Hofdult läuft. Traditionell ist dieser Dienstag der Kinder- und Familientag, ab 14 Uhr gelten ermäßigte Preise. Um 17 Uhr verlagert sich das Geschehen ins Hell-Zelt, dort geht der Tag des Landkreises über die Bühne, den die Stadt Altötting ausrichtet.

Bereits ab 16 Uhr spielt dort die Musikkapelle Altötting, um 19 Uhr übernimmt die Kultband Topsis. Im Detter’schen Weißbierzelt sorgt ab 19.30 Uhr die „12er Blosn“ für Stimmung, in der Postschänke von Familie Tandler stehen ab 20 Uhr „schmidt & eder“ auf der Bühne. Im Einsatz ist auch der Dultbus, heute fahren die Linien 1 bis 5.gs/sh .

Quelle: ANA (18-06-2019)

„Weiß-blauer Start der Hofdult“

Prächtiger Auszug mit Kutschen und Fußgruppen – Ehrenkrug für Altlandrat – Salutschießen mit zehn Schützenvereinen

Altötting. Prächtiger Auszug mit Kutschen und Fußgruppen – Ehrenkrug für Altlandrat – Salutschießen mit zehn Schützenvereinen Altötting. Der eine war zum letzten Mal dabei, der andere zum ersten Mal: Beim traditionellen Auszug der Hofdult, die zwar bereits am Freitag angelaufen ist, ihren offiziellen Auftakt aber erst am Samstagnachmittag erlebt hat, saßen gleich zwei Bürgermeister in den Festkutschen – Herbert Hofauer als Gastgeber der städtischen Veranstaltung, so wie immer seit 25 Jahren, und Josef Wengbauer, das Gemeindeoberhaupt von Mehring. Dass Letzterer als Ehrengast dabei war, hatte einen besonderen Grund: Wengbauer hatte die Kutschfahrt bei der Hofdultverlosung des Wirtschaftsverbandes als Kunde des Schuhfachgeschäftes Thalhammer gewonnen.

Ihm wie allen anderen Teilnehmern des Auszuges bot sich ein Bild, wie es besser nicht hätte passen können. Der Himmel präsentierte sich in den bayerischen Landesfarben Weiß und Blau, als die zahlreichen Kutschen und Fußgruppen, darunter etliche Blasmusikkapellen, Schützen und auch der Volkstrachtenverein, über den Kapellplatz zum Festgelände zogen – und das durch ein immer dichter werdendes Spalier an Zuschauern, je näher sie dem Ziel kamen. Dass es schwüle 28 Grad waren, ließ ein kühlendes Lüftchen vergessen.

Der erste Weg auf der Hofdult führte ins Hell-Zelt. Dort waltete Bürgermeister Herbert Hofauer seines Amtes und zapfte an – wie gewohnt mit zwei Schlägen. Landrat Erwin Schneider verwies auf das Jubiläum Hofauers. Zum 25. Mal übernahm er den Anstich, „und nie ist was passiert“, wie Schneider sagte. Und gleich noch eine Ehre wurde Hofauer angesichts seiner letzten Hofdult als Bürgermeister zuteil: Beim Salutschießen auf der Schneiderbauerwiese – wie bereits der Einzug moderiert von Marco Keßler – durfte das Stadtoberhaupt für einen Teil der Darbietung das Kommando übernehmen. Organisator Andreas Weber von den Sportschützen St. Georg überreichte ihm dazu den Kommandantensäbel.sh .

Quelle: ANA (17-06-2019)

„Bei der Hofdult geht es Schlag auf Schlag“

Wenn Bürgermeister Herbert Hofauer heute im Hell-Zelt offiziell anzapfen wird, dann soll das mit möglichst wenigen Schlägen passieren – ganz anders beim Programm der 636. Hofdult:

Altötting. Prächtiger Auszug mit Kutschen und Fußgruppen – Ehrenkrug für Altlandrat – Salutschießen mit zehn Schützenvereinen Altötting. Da ist es nur gut, dass es Schlag auf Schlag geht. Das war bereits gestern so, als das traditionsreiche Volksfest erstmals seine Pforten geöffnet hatte und mit der Dultmodenschau in der Tand’lerschen Postschänke und dem Feuerwerk gleich zwei Höhepunkte zum Auftakt zu verzeichnen hatte. Und das setzt sich auch am Wochenende fort. Heute Nachmittag steht der Auszug mit vielen Kutschen und Fußgruppen an, der sich um 14 Uhr in Bewegung setzen und über den Kapellplatz und die innere Burghauser Straße zum Festgelände ziehen wird. Dort angekommen, folgt der Anstich, um 16 Uhr dann der nächste Knaller: Nach einem Jahr Pause ist wieder ein Salutschießen auf der Schneiderbauerwiese angesetzt, rund 300 Schützen werden sich beteiligen. Der Höhepunkt am morgigen Sonntag geht zunächst auf dem Kapellplatz über die Bühne. Das Blasmusiktreffen dort beginnt um 12.30 Uhr. Im Anschluss daran ziehen die fünf beteiligten Kapellen zum Festplatz, wo sie sich im Hell-Zelt zum lockeren Musizieren treffen. Währenddessen läuft die von der Festwirtsfamilie Detter ausgelobte Radl-Roas, eine Schnitzeljagd per Fahrrad durch die Stadt. Von 10 bis 15 Uhr können die Teilnehmer an den Start gehen, die Siegerehrung im Weißbierzelt beginnt um 18 Uhr. Für den musikalischen Rahmen im Weißbierzelt sorgen indes heute die Musikkapelle Altötting, die ab 15 Uhr ihr Festkonzert gibt, und ab 19.30 Uhr dann „Die 3 Zwidern“. Am Sonntag spielt zunächst ab 11 Uhr zum Frühschoppen die Kapelle Werndle, ab 19 Uhr heißt das Motto mit Barny Leitsberger „Austropop & more“. Im Hell-Zelt sorgt heute ab 19 Uhr „Tropical Rain“ für Stimmung, am morgigen Sonntag übernehmen diesen Part ab 17 Uhr die „MusiKatzen“. In der Postschänke ist heute ab 21 Uhr die Formation „Red‘n Blues“ im Einsatz, am Sonntag sind – dann ab 20 Uhr – die „Los Chicos“ an der Reihe. Am Samstag beginnt das Treiben auf dem Festgelände mitsamt seinen Buden, Ständen und Fahrgeschäften – wie immer werktags – um 14 Uhr, am Sonntag startet es bereits um 10 Uhr. Im Einsatz ist am Samstag der Dultbus: Die Linien 1 bis 7 verkehren. Am Sonntag macht der Dultbus Pause. Und auch gleich nördlich des Festgeländes ist am Sonntag einiges los: Bei den Nachbarn – der Freiwilligen Feuerwehr – ist Tag der offenen Tür mit Programm von 11 bis 15 Uhr.sh .

Quelle: ANA (15-06-2019)

„Feuerwerk und Modenschau gleich zum Auftakt“

Hofdult startet am 14. Juni und dauert bis 23. Juni: Programm wartet mit vielen Höhepunkten auf – Die Mass kostet 8,90 Euro

Altötting. Sie reicht weit in die Geschichte zurück: Es ist bereits die 636. Auflage der Hofdult, die am kommenden Freitag, 14. Juni, beginnt. Fans hat diese Großveranstaltung viele – einer davon ist Bürgermeister Herbert Hofauer. Und das muss auch so sein, schließlich ist die Hofdult eine städtische Veranstaltung. Als am Mittwoch das Programm des heurigen Volksfestes im Rathaus vorgestellt wurde, kam das zur Sprache, vor allem deshalb, weil das Stadtoberhaupt ja zum letzten Mal in offizieller Mission dabei sein wird. Nächstes Jahr wird schon sein Nachfolger in der Verantwortung stehen. Daher heißt es für Hofauer, der – wie er augenzwinkernd anmerkte – künftig auf eine Einladung zum Seniorennachmittag spekuliert: ein letztes Mal anzapfen.

Erledigen wird er das, vermutlich einmal mehr mit Bravour, am Samstag, 15. Juni – und damit erst am zweiten von insgesamt zehn Dulttagen. Denn beginnen wird die Hofdult nun schon zum fünften Mal seit der Änderung des Auftakttermins am Freitag. Der wartet zwar gleich mit einem echten Kracher, dem Dultfeuerwerk, das um 22.30 gezündet werden wird, auf. Der eigentliche Höhepunkt zur Einstimmung auf das Fest folgt traditionell erst am Samstag: der Auszug, der sich um 14 Uhr in Bewegung setzen und über den Kapellplatz zum Festgelände an der Traunsteiner Straße ziehen wird. Erst bei dieser Gelegenheit wird Hofauer den Anstich vornehmen. Serviert werden die Massen freilich schon vorher – und das zum Preis von 8,90 Euro, was ein Plus von 30 Cent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Die Vorbereitungen am Festplatz haben im Übrigen schon begonnen: Die Aufbauarbeiten am Festzelt von Familie Hell sind schon fortgeschritten, beim Weißbierzelt von Familie Detter sind sie gestern angelaufen. In beiden wird der gewohnte Hofdultmix an Musik und Verpflegung angeboten, das Bier ist schon eingebraut bzw. verkostet. Auch die Tandler’sche Postschänke, das Weinzelt, wartet mit einem bewährten Programm auf – und einer Neuerung: Gleich am ersten Dultabend wird dort ab 19.30 Uhr eine Modenschau gezeigt.

Die Konstellation, dass auf einem Volksfest drei heimische Wirte, darunter zwei Brauereien, vertreten sind, bezeichnete Hans Baumgartner, der für die Bewerbung zuständig ist, als „einzigartig“. Zur Attraktivität der Hofdult tragen über das übliche Angebot, zu dem auch Fahrgeschäfte, Stände und eine Verkaufsdult gehören, hinaus noch zahlreiche Sonderaktionen bei. So wird es am Samstag, 15. Juni, um 16 Uhr nach einem Jahr Pause wieder ein Salutschießen mit Karabinern und Böllern geben. 300 Schützen seien gemeldet, wie Organisator Andreas Weber sagte.

Weitere Höhepunkte folgen, darunter das Treffen der Blasmusikanten am Kapellplatz mit anschließendem Zug zum Hell-Zelt und die „Radlroas“ von Wirtsfamilie Detter, beides am Sonntag, 16. Juni, der Seniorennachmittag (17. Juni), der Kinder- und Familientag sowie der Tag des Landkreises (beides 18. Juni), das Schafkopfturnier und die zweite Auflage des Kickerturniers (beides 22. Juni) sowie der Dultlauf (23. Juni).

Auch der Dultbus wird wieder im Einsatz sein. Erneut sind acht Linien eingetaktet, wenngleich nicht alle Routen an jedem Tag befahren werden. An den beiden Dultsonntagen verkehren sie gar nicht.sh. .

Quelle: ANA (07-06-2019)

„IMPRESSIONEN VOM LETZTEN HOFDULT-WOCHENENDE“

Das war’s wieder

Altötting. Das war’s wieder: Zehn Tage Hofdult sind Geschichte, ab dem heutigen Montag läuft der Abbau. Zuvor aber war am Wochenende nochmal Hochkonjunktur angesagt, wobei sich der Andrang angesichts hoher Temperaturen vor allem auf die späteren Stunden konzentrierte. Immerhin: Das Rahmenprogramm mit Dultlauf, Schafkopfturnier und Goaßlschnalzertreffen ließ auch dieses Jahr die Zelte zur Vormittagszeit nicht verwaist dastehen.red Reaktionen:In den am Samstag erschienenen Bericht über das Zeitzeugentreffen hat sich ein Namensfehler geschlichen. Unter den Zeitzeugen waren Rosa und Max Schwögler, nicht Schwögerl. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. .

Quelle: ANA (04.06.2018)

„Probier’s mal mit Gemütlichkeit“

Zwei offizielle und einen Extra-Tag noch treibt der Dultaffe sein Unwesen – Wer dahinter steckt, bleibt streng geheim

Altötting. Er ist da. Er steht vor einem, der Dult-Affe. Sein dunkelbraunes Kostüm riecht intensiv nach Bier und Schweiß, die Gummi-Maske ist am Maul schon ein bisschen ramponiert. Man kann ihn anfassen – und doch versteht man nicht, was er eigentlich darstellt. Es braucht einige Zeit bis man begreift, dass es beim Dult-Affen nicht um die Figur an sich geht, sondern um ein Lebensgefühl, eine Liebe für die Gemütlichkeit, für das Zusammensitzen, welches das behaarte Tier symbolisieren soll Wer dahinter steckt – niemand weiß es. Wer es organisiert – ein Geheimnis, das besser gehütet ist als die Kronjuwelen von England. Der nicht eingetragene Verein der Dultaffen stammt aus Kastl, „das ist unsere Basis“, sagen die Mitglieder mit einer Stimme. Ganz vorne sitzen sie an diesem verregneten Donnerstagabend im Hellbräu-Zelt auf der Altöttinger Hofdult. Wer sie sind, das sei „nicht so wichtig“. Alle tragen Lederhosen, die Gesichter sind bekannt. Während der Dult ist aber nur die Fassade gleich. Es handelt sich nicht um die Personen, die man sonst immer am Fußballplatz, beim Wirt oder den gemeindlichen Veranstaltungen trifft. Schließlich ist Dult. Die 5. Jahreszeit für die etwa 15 Mann große Gruppe. Jung und Alt ist vertreten, die einen gehen auf die 60 zu, die anderen stecken in den Anfängen ihrer 20er. 2008 haben sie den Dultaffen wieder ins Leben gerufen, früher war er schon mal aktiv gewesen. Seit 2010 marschieren sie beim offiziellen Auszug mit, seit vier Jahren starten sie sogar eine eigene Prozession von Kastl nach Altötting. 50 Leute waren heuer dabei, 100 sollen es mal sein. Auf der Dult ziehen sie dann durchs Weißbier- und Hellbräu-Zelt – und genehmigen sich die erste Dult-Mass. Seit ein paar Jahren begleitet sie dabei sogar die Dultaffen-Musik, die das Lebensgefühl-Tier gebührend ankündigt. Wer unter der Maske steckt, verraten sie nicht. Treffen kann es aber viele. „Die Kandidaten werden in ein Gespräch verwickelt, dann kommt jemand von hinten und zieht ihm die Maske über.“ Ein Schild bekommt er noch umgehängt – der Dultaffe ist geboren. Vielleicht gibt es jeden Tag einen neuen, vielleicht hat der Affe auch länger Dienst. „Wir bekommen immer einen aus der Dultaffen-Zentrale in Duisburg zugeschickt“, so die „offizielle“ Version. „Eigentlich haben wir keinen Einfluss drauf. Wir nehmen halt, was kommt.“ Bierernst erzählen sie das, verziehen überhaupt keine Miene. Dabei ist der Wahrheitsgrad der Geschichte so hoch wie die Menge an alkoholfreiem Bier, das sie trinken. Null. Gerade als sie über die möglichen Herkunftsländer des Affen sinnieren, bringt die Bedienung wieder eine neue Runde Massen. Man kennt sich beim Vornamen. Viele „12er-Schichten“, so wird ihr persönlicher, extra-langer Dult-Tag am Wochenende oder Feiertag genannt, haben sie schon gemeinsam auf der Hofdult Seite an Seite bestritten – die eine bringt’s, der andere trinkt’s. Vom Gerstensaft-Geruch wird auch endlich die personifizierte Gemütlichkeit angelockt: der Dultaffe gesellt sich zu seinen Kompagnons. Er ist wortkarg, nur ein kleiner Stöhner kommt ihm über die Lippen, als er den vollen Masskrug in die Höhe wuchtet – und sich mit Bier besudelt, denn im Kostüm trinkt sich’s schlecht. Das hält ihn aber nicht davon ab, seine Narrenfreiheit in vollen Zügen zu genießen. Zwei, drei Schluck später steht er auf der Bühne, klaut sich vom Dirigenten der Oktoberfestkapelle Heinz Müller den Taktstock und gibt den Ton an. „Der kann das“, sind sich seine Freunde einig. „So falsch hört sich das gar nicht an.“ Und erstaunlich zivilisiert ist es auch, nachdem er ein paar Tage zuvor noch auf dem großen Bierfass rumgeturnt ist. Er agiert, wie er sich fühlt. Dultaffe zu sein ist ein Lebensgefühl. Es gibt keine Pflichten, nur Annehmlichkeiten. „Man kann rumgehen und muss sich nicht verstellen, das ist das Schöne“, sagen sie. Der Dultaffe verbreitet Spaß. Bis zum schlimmsten Tag in seinem Leben, dem zweiten Dult-Montag. „Dann startet wieder die Dult-Depression, da fallen wir in ein Loch“, sagen sie und verdrehen die Augen. Wenn sie dann wieder ins Festzelt kommen, aber keine Bänke mehr da sind und die Stapler zum Abbauen rumfahren, dann herrscht Tristesse beim nicht eingetragenen Verein. „Wir haben unsere eigene Brotzeit dabei. Den zweiten Dult-Montag lassen wir uns nicht nehmen.“ Tag für Tag steigt dann aber wieder die Vorfreude auf die nächste Hofdult. Auf das nächste Mal dieses unbeschreibliche Lebensgefühl spüren. „Man muss einfach auf die Dult kommen, um das zu verstehen.“ .

Quelle: ANA (02.06.2018)

„Hofdult-Zwischenbilanz fällt positiv aus“

Festwirte zufrieden – Polizei und Sicherheitsdienst im Einsatz

Altötting. „Es ist bisher gut gelaufen. Und besonders toll ist der Zusammenhalt.“ Auf diesen Nenner brachte es Simone Hell am Freitagvormittag beim Zwischenbilanzgespräch zur Hofdult 2018 - und sie erntete dafür Beifall und Zustimmung. 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner erinnerte in seiner Begrüßung an den Start der 635. Hofdult vor einer Woche mit Festzug und Feuerwerk sowie dem Blasmusiktreffen. Besonders geprägt habe die diesjährige Dult das Wetter mit großer Hitze und Unwettern. Er sprach allen, die zum Gelingen beitragen, den Dank der Stadt aus. Siegfried Mittermaier, stv. Leiter der Polizeiinspektion Altötting, verdeutlichte, dass seine Kolleginnen und Kollegen durchaus zu tun haben auf dem Traditionsvolksfest. Er zählte auf: ein Smartphonediebstahl, zwei Fälle von Sachbeschädigung, drei Fälle von Beleidigung, ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz, einmal Widerstand gegen Polizeibeamte und versuchte Gefangenenbefreiung sowie 450 Strafzettel. Die Gewaltschwelle habe sich verändert, allein wenn man die Massenschlägerei in der Nacht zum Mittwoch betrachte. Er dankte der Stadt und dem Sicherheitsdienst für die gute Zusammenarbeit, insbesondere wenn Platzverbote durchzusetzen seien. Igor Sink vom Sicherheitsdienst betonte, man sei zusammen mit der Polizei immer Herr am Dultplatz. Wirklich größere Auseinandersetzungen hätten seine Mitarbeiter nicht gemeldet. Herbert Janku von der BRK-Bereitschaft fiel auf, dass „sehr junge Besucher noch sehr spät“ unterwegs seien. Jede Schicht habe mindestens drei bis fünf Patienten zu versorgen gehabt. Nur wenig Kreislaufprobleme waren trotz der Hitze zu behandeln – „die haben genug getrunken“, so Janku launig.

Die drei Festwirte zeigten sich übereinstimmend zufrieden, wenngleich sich das Gästeverhalten ändere: „Früher hat einer schon mal fünf, sechs Mass getrunken“; das sei heute nicht mehr der Fall, sagte Simone Hell. Sie lobte das „wunderbare Miteinander“ aller, die zum Gelingen der Dult beitragen: „Wir tun alles, damit es friedlich und schön ist.“ Sabine Detter machte es kurz: „Wir sind total zufrieden, die Stimmung ist gut.“ Das bestätigte auch Gabriela Tandler-Langhammer: „Alle sind sehr gut drauf.“

Diesbezüglich gab es Kritik von einem Schausteller, der sich beklagte, dass Gläser von der Postschänke auf dem gesamten Dultgelände zerschlagen würden und Scherben herumlägen. Wolfgang Sellner sagte seitens der Stadt zu, sich darum zu kümmern. Insgesamt sehen die Fieranten das Dultgeschäft skeptisch, wie Max Fahrernschon sagte: Die Leute kämen immer später, die Fahrgeschäfte würden weniger frequentiert. Es sollten andere Öffnungszeiten überlegt werden und man müsse wieder stärker das Familienpublikum ansprechen.

Die Dultbus-Bilanz, aufgeschlüsselt nach Tagen, legte Stefan Vorderobermeier vor: Freitag und Samstag seien gut gelaufen, die Eggenfeldener Linie habe deutlichen Zuwachs. Montag und Dienstag waren schwach, der Mittwoch mit Abstand der beste Tag. In den Bussen habe es keine Vorfälle gegeben – bis auf ein paar „Verschmutzungen durch Magenentleerung“. Das kombinierte Hin- und Rückfahrtticket sei gut angenommen worden.

Abschließend zeichnete Wolfgang Sellner noch die Dultbetriebe Hell-Bräu und Malick-Mayer für 70-jährige und die Firma Schwenold für 20-jährige Treue aus.ecs

Quelle: ANA (02.06.2018)

„Ein Nachmittag für die Kinder“

Ein Nachmittag für die Kinder

Altötting. War der Montagnachmittag für die Senioren reserviert (siehe oben stehender Bericht), gehörte der Dienstag traditionell den jüngeren Mitbürgern.

Und es gab wieder viel zu erleben beim Kindertag. Die Fahrgeschäfte boten vergünstigte Preise, was gerne angenommen wurde. Eine besondere Gaudi bei der Frühsommerhitze war dabei „Crazy Ball“, wo in großen Bällen oder Luftwalzen auf dem Wasser getobt werden konnte. Bei den Mädchen besonders beliebt war das Kinderschminken. Nina Schiffner von den Dachauer Malweibern verwandelte die kleinen Dultbesucherinnen in Raubkatzen oder Fantasiewesen. Marie (5) hielt ganz still dabei (rechts). Für die Kleinsten gab es darüber hinaus die Möglichkeit, ein Kasperltheater zu besuchen und der TV Altötting förderte die sportliche Seite der Gäste beim Kindernachmittag der 635. Hofdult.ecs/Fotos: Schwarz .

Quelle: ANA (30.05.2018)

„800 Senioren feiern“

Große Verlosung von Geschenkkörben und weiteren Preisen im Weißbierzelt

Altötting. Auch in seiner 48. Auflage hat der Seniorennachmittag auf der Hofdult nicht an Attraktivität verloren. Am Montag kamen rund 800 ältere und betagte Mitbürger ins Weißbierzelt, um schöne, gesellige Stunden zu verbringen. 52 Geschenkkörbe warteten auf die Gewinner der Verlosung, gespendet unter anderem von den Regionalbanken, der Stadt, den Stadträten, dem Landrat sowie Bürgermeistern auswärtiger Städte und Gemeinden. Zudem steuerten die Altöttinger Bäcker und Metzger leckere Brotzeiten bei. Der Wirtschaftsverband vergab CityCard-Punkte. Und die Abgeordneten Ingrid Heckner, Dr. Martin Huber, Günther Knoblauch sowie Staatssekretär Stephan Mayer stifteten Parlamentsfahrten. AWO-Vorsitzender Horst Kern und Seniorenreferentin Luise Hell dankten der Stadt, die mit Brotzeit- und Getränkegutscheinen einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen beitrage. Bürgermeister Herbert Hofauer zeigte sich erfreut, dass trotz der Frühsommerhitze so viele Senioren gemeinsam diesen Nachmittag genossen haben. Er sprach der AWO einen großen Dank aus, welche die Hauptlast bei der Vorbereitung sowie am Seniorentag selbst zu tragen habe. Altlandrat und AWO-Ehrenvorsitzender Seban Dönhuber erinnerte an den Gründer des Seniorentags, den mittlerweile verstorbenen SPD-Stadtrat Tom Rottmüller. Stv. AWO-Vorsitzender Hubert Rothmayer gab dann die Gewinner bekannt, die von „Glückskind“ Chiara Provenzani gezogen wurden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Musikkapelle Altötting. Rothmayer sagte auch den fleißigen Helfern der AWO einen großen Dank für die reibungslose Abwicklung der Verlosung. Wenn auch nicht alle Besucher einen der über 100 Preise einheimsten, so war dieser Nachmittag trotzdem ein Gewinn – dank Brotzeit, süffigen Graminger Biers und zünftiger bayerischer Blasmusik oder einfach einen Ratsch mit dem Biertisch-Nachbarn.jok .

Quelle: ANA (30.05.2018)

„Ein Prosit auf eine schöne Hofdult“

Ein Prosit auf eine schöne Hofdult
Bilderbuchstart für die 635. Auflage des Traditionsvolksfestes im Herzen Bayerns

Altötting. Mit zwei Schlägen hat Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer am Samstagnachmittag den ersten 200-Liter-Hirschen Festbier im Hell-Bräu-Festzelt angezapft und damit die Hofdult 2018 offiziell eröffnet. Vorangegangen war der vielbeklatschten Zeremonie der Dultauszug. Angeführt vom Neuöttinger Spielmannszug machten sich die Festwirtsfamilien mit ihren Mitarbeitern, die Honoratioren und die Traditionsvereine zu Fuß, in Kutschen sowie Gäste aus Kastl auf Hochrädern auf den Weg durch die Stadt hin zum Dultplatz. Über ihnen schien die Sonne vom weiß-blauen Himmel, hunderte Zaungäste schauten zu. Kurzum: Die 635. Hofdult erlebte einen Bilderbuchstart. Ein besonderer Hingucker war der Hell-Bräu-Festwagen. Weil die Brauerei in diesem Jahr ihr 70-jähriges Hofdult-Jubiläum feiert, durften die Bedienungen mit der Kutsche fahren, die Franz Obereisenbuchner aus Wald bei Winhöring gebaut hat. Auf dem Wagen waren auch Qirin, Sebastian und Georg Hell V. Die Eltern Simone und Georg Hell IV. marschierten hinterdrein. An der Holzfass-Schänke im Hell-Bräu-Festzelt dann trieb Bürgermeister Herbert Hofauer mit zwei Schlägen den Wechsel in den ersten Dultmärzen-Hirschen. Sein „Ozapft is“ allerdings ging unter, weil das Mikrofon nicht so wollte wie das Stadtoberhaupt. Die zweite kleine Panne traf die Stadträte Klaus Müller und Ludwig Hager, die beim ersten Prosit keine Masskrüge bekamen. Bei der anschließenden Brotzeit aber wurde das Missgeschick geheilt. Auf der Bühne begrüßte Bürgermeister Hofauer dann die Gäste offiziell und informierte, dass sowohl er pünktlich zum Hofdultstart seinen Urlaub in Israel beendet hat als auch Altlandrat Seban Dönhuber und „Junglandrat“ Erwin Schneider ihre Ferienfahrten. „Jetzt fahren sie schon zusammen in Urlaub“, meinte Hofauer launig – denn sowohl Schneider als auch Dönhuber waren in Jesolo gewesen. Der Landrat wiederum zeigte sich überzeugt, dass in der kommenden Woche optimales Dultwetter herrschen werde und er forderte die Landkreisbürger auf, der Hofdult möglichst oft ihre Aufwartung zu machen. Mit einem dreifachen Salut der Schützen endete der offizielle Teil der Eröffnung am Samstag. Gefeiert wird aber bereits seit Freitag am Dultplatz. Bilder vom Partywochenende sowie vom Feuerwerk veröffentlicht die Heimatzeitung in der morgigen Dienstagsausgabe.ecs .

Quelle: ANA (28.05.2018)

Die 635. Hofdult hat begonnen

Die 635. Hofdult hat begonnen

Altötting. Die Kreis- und Wallfahrtsstadt ist seit dem gestrigen Freitag wieder im Ausnahmezustand: Mit einem Salutschießen der Georgsschützen wurde im Weißbierzelt die 635. Hofdult eröffnet, zuvor stellte sich die Detter-Mannschaft mit Schützenmeister Philipp von Wartburg fürs Erinnerungsfoto auf. Auch das Hell-Bräu-Festzelt und die Postschänke erfreuten sich schon am ersten Volksfesttag eines guten Besuchs; Autoscooter, Breakdance & Co. waren in Dauerbetrieb. Kurzum: Der Start in die Hofdult-Saison 2018, die bis Sonntag, 3. Juni, dauert, ist gelungen.ecs .

Quelle: ANA (26-05-2018)

„Dultfinale mit Schlägen und Stichen“

Zum Abschluss gab’s am Wochenende Boxen, den Dultlauf und das traditionelle Schafkopfturnier

Altötting. Sportlich hat sich die Hofdult an ihrem letzten Wochenende präsentiert. Auf dem Programm standen am Samstag Boxkämpfe. Ausgetragen wurden sie im Hell-Zelt, wo kurz vorher noch die Kartler beim Schafkopfturnier der CSU am Werk waren. Am Sonntag wurde der Dultlauf gestartet. Am Start waren dabei auch wieder Teilnehmer aus Altöttings polnischem „Shrines of Europe“-Partner Tschenstochau – dieses Mal gleich Läufer zweier Vereine: „SV Budowlani“ und „SV City Cross“.

Am Freitag wurde die Delegation mit Marcin Dobrzanski vom Sportdezernat Tschenstochau und Budowlani-Vorsitzendem Czeslaw Lamch an der Spitze von Bürgermeister Herbert Hofauer im Rathaus empfangen – und zwar mit den Worten: „Hallo, die Sieger des Sonntags.“ Damit spielte er darauf an, dass die Läufer aus Polen regelmäßig die Spitzenplätze bei diesem Bewerb abräumen. Um das zu verhindern, empfahl er ihnen, am Samstagabend kräftig dem Dultbier zuzusprechen.

Zehn Kämpfe boten die Boxer des TV Altötting am Samstagnachmittag, die im gut gefüllten Zelt dem BC Landau mit 4:14 unterlagen. Auf Seiten des TVA konnten sich nur Eduard Preis bei den Schülern und Andreas Lengardt im Männer-Weltergewicht behaupten (siehe Bericht im Heimatsport auf Seite 16). Mächtig ins Schwitzen kamen auch die Teilnehmer am gestrigen Sonntag beim 16. Altöttinger Dultlauf. Die fünf Rennen wurden bei sommerlichen Temperaturen ausgetragen (Bericht folgt im Heimatsport). Mehr das Hirn- denn Arm- oder Beinschmalz war beim Schafkopfturnier der CSU gefragt. Dabei bewies Franziska Fürnrieder am Samstag, dass das bayerische National-Kartenspiel nicht nur von Männern beherrscht wird. Mit 57 „Guadn“ und acht gewonnenen Solos setzte sie sich gegen die aus 95 weiteren Teilnehmern bestehende Konkurrenz durch. Als Belohnung gab es 300 Euro Preisgeld. Vize wurde Isidor Wieland mit 44 Pluspunkten, Platz 3 ging mit ebenfalls 44 Guadn aber weniger gewonnenen Solos an Max Fürstberger. Über den „Wurstkranz“ als Trostpreis für den vorletzten Platz konnte sich Andrea Diefel mit 44 „Schlechten“ freuen. red/jok .

Quelle: ANA (19.06.2017)

„Preise, Brotzeiten und ein Ratsch: Es gab nur Gewinner“

900 ältere Bürger kamen zum Seniorennachmittag der Stadt auf die Hofdult – Arbeiterwohlfahrt sorgte für einen reibungslosen Ablauf

Altötting. Er zählt zu den Höhe- punkten einer jeden Hofdult und hat sich auch am Montag wieder als Anziehungspunkt erwiesen: Über 900 Besucher kamen zum Seniorennachmittag, zu dem die Stadt seit inzwischen 46 Jahren einlädt, ins Weißbierzelt. Großen Anteil am Gelingen hatten auch die fleißigen ehrenamtlichen Helfer der Arbeiterwohlfahrt.

Auch heuer sorgten nicht nur VR-Bank und Sparkasse sowie Stadt und Stadträte von CSU, Freien Wählern und SPD, sondern auch auswärtige Politprominenz – darunter die Abgeordneten Ingrid Heckner und Dr. Martin Huber sowie Bürgermeister auch aus dem Landkreis und Landrat Erwin Schneider – für 60 Geschenkkörbe und ebenso viele glückliche Gesichter. Zudem steuerten die Altöttinger Metzgereien und Bäcker Brotzeiten bei, der Wirtschaftsverband CityCard-Punkte und MdL Günther Knoblauch eine Fahrt in den Landtag.

Er hoffe, dass die Senioren „heute Spaß und gute Laune haben“ sagte AWO-Vorsitzender Horst Kern und dankte der Stadt, die mit Brotzeit- und Getränkegutscheinen einen „wesentlichen Beitrag“ zum Gelingen dieses Nachmittags leiste. „Die Tradition einer solchen Veranstaltung ist einmalig“, betonte Altlandrat und AWO-Ehrenvorsitzender Seban Dönhuber, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und AWO nannte er „beispielhaft“.

Dass der Seniorennachmittag ausgeführt werden konnte, dafür sprach Seniorenreferentin Luise Hell den Veranstaltern ihren Dank aus. Und Bürgermeister Herbert Hofauer freute sich über den großen Zulauf – gerade auch aus den Altöttinger Seniorenheime – trotz der „tropischen Temperatur“. Auch rief er den früheren Ortsvorsitzenden der AWO, Tom Rottmüller, ins Gedächtnis, der mit der Einführung der Veranstaltung „ein Zeichen gesetzt“ habe.

AWO-Vize Hubert Rothmayer, zog – assistiert von „Glückskind“ Chiara Provenzani – die Verlosung in drei Abschnitten zügig durch. Für das passende musikalische Ambiente sorgte in den Pausen die Musikkapelle Altötting. Wenn auch nicht alle Besucher einen der 200 Preise einheimsten, so war der Nachmittag doch für jeden ein Gewinn, dank Brotzeit, süffigem Graminger Bier und Blasmusik – oder einfach einem Ratsch unter Nachbarn.jok .

Quelle: ANA (14.06.2017)

„Knalleffekt und Dauerbrenner auf dem Festgelände“

Seit zum Start der Hofdult das Feuerwerk gezündet wurde, ist es wieder zu sehen: Tracht ist nach wie vor im Trend

Altötting. Es liegt seit Jahren im Trend: Auf der Hofdult wird Tracht getragen. Was früher die Ausnahme war, ist längst selbstverständlich, gerade auch für die jungen Besucher. Dass sich diese Entwicklung heuer fortsetzt, war schon am Freitag zu erkennen: Die Hofdult hatte eben erst begonnen, das große, weithin sicht- und hörbare Feuerwerk als erster Knaller war noch nicht gezündet, da strömten viele Freunde der Dult schon in Lederhose bzw. Dirndl zum Festgelände. Und daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.sh .

Quelle: ANA (13.06.2017)

„Drei Schläge, drei Fehlwürfe, drei schöne Dulttage“

Die Hofdult ist angelaufen – Farbenprächtiger Auszug am Samstag – Showdown an der Torwand – 600 Zuschauer beim Salutschießen

Altötting. Drei Mal oben: Mit dieser Herausforderung sahen sich zahlreiche Prominente konfrontiert, als sie am Dultsamstag nach dem Auszug auf dem Weg vom Festzelt der Familie Hell ins Dettersche Weißbierzelt waren und dabei die Torwand der TVA-Handballer passierten. Reihenweise versuchten sie ihr Glück, ein Treffer aber wollte keinem gelingen – bis Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber antrat. Es schien fast so, als gebe Bürgermeister Herbert Hofauer, der eben selbst verworfen hatte, dem Gast noch ein paar Tipps. Was immer er ihm eingeflüstert hat: Es zeigte Wirkung. Huber gelang es als einzigem, einen der drei Versuche zu versenken.

Bürgermeister Hofauer hatte gerade vorher auch drei Mal zu tun gehabt: Im Hell-Zelt nämlich, wo er im Anschluss an einen einmal mehr prächtigen Auszug mit Kutschen und Fußgruppen über den Kapellplatz zum Festgelände das erste der großen Holzfässer anzapfte. Drei Schläge brauchte er dieses Mal, einen mehr als gewohnt. Und: Auch ein paar Spritzer Bier gingen verloren. Um das zu rechtfertigen, brachte Hofauer seine Frau Geli ins Spiel. Sie habe gesagt, „das ist nicht so schlimm, weil die Leute das mögen“.

Und anderes mögen sie offensichtlich auch, die Leute – die Hofdult an sich nämlich. Das war schon am Freitag, dem eigentlichen Eröffnungstag, zu spüren, als sie recht zahlreich zu der noch bis kommenden Sonntag laufenden Großveranstaltung strömten. Und erst recht am Samstag, an dem sie sich bei besten äußeren Bedingungen nicht nur den Auszug anschauten, sondern später auch das große Salutschießen auf der Wiese gegenüber des Festgeländes. Abordnungen von 15 Schützenvereinen nahmen dort Aufstellung, dazu hatte der Tillyverein seine Kanonen aufgefahren. Rund 600 Zuschauer ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen, das recht lautstark war.

Ausgelassen ging es währenddessen auch auf der Dult selbst zu, gerade auch dort, wo 35 junge Damen unterwegs waren: Sie feierten den Junggesellinnenabschied von Kathrin Weindl.

Das Glück hold war bei der Hofdultverlosung des Wirtschafts- verbandes Laura Link. Die junge Altöttingerin zog am Samstagvormittag das Los, das den Platz auf der Festkutsche bescherte.sh

Quelle: ANA (12.06.2017)

„Die Reihen füllen sich“

Einkaufsgutscheine im Wert von 10 000 Euro – Originelle Preise wie Hofdult-Memories oder die Chance, einmal das Festzelt zusammenzukehren

Altötting. Der Windtest ist bestanden: Als es gestern recht ordentlich über das Hofdultgelände an der Traunsteiner Straße wehte, war im neuen, komplett überdachten Biergartenteil des großen Festzeltes von Familie Hell nichts davon zu spüren – der abrollbare Schutz funktioniert also.

Freilich soll dieser nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, wenn Wind und Wetter dringend Einhalt geboten werden muss. In erster Linie aber soll nur das Dach Schatten spenden und zudem dafür sorgen, dass die Gäste nicht gleich beim ersten kleinen Schauer in Versuchung kommen, Reißaus zu nehmen. Ansonsten sollen die Besucher ohne trennende Zwischenschicht so sitzen, dass sie freien Blick auf das Festgelände haben. Also exakt so, wie ein paar Meter weiter im Detter’ schen Weißbierzelt, wo der Freibereich heuer ebenfalls erstmals vollständig überdacht ist.

Bewähren könnten sich die Neuerungen in beiden Zelten bereits an den ersten Tagen der Hofdult, die morgen Abend startet. Zwar sind angenehme Temperaturen vorhergesagt, klar scheint laut Prognose aber auch zu sein, dass Niederschlag nicht komplett ausgeschlossen werden kann.

Die Aufbauarbeiten sind indes in vollem Gange. Im Laufe des gestrigen Mittwochs kam das Gros der Fieranten und Schausteller am Festplatz an und begann mit den Vorbereitungen. Heute noch und den morgigen Vormittag haben sie Zeit, dann muss alles erledigt sein.
Erster Knalleffekt: Feuerwerk am Freitag
Der traditionelle Auszug geht zwar wie gewohnt am Samstag, Beginn 14 Uhr, über die Bühne, das Salutschießen folgt um 16 Uhr. Unabhängig davon aber startet die Hofdult schon am Freitag. Um 18 Uhr wird im Weißbierzelt angezapft. Betrieb ist dort ebenso wie in den beiden anderen Zelten der Familien Hell und Tandler sowie im gesamten Vergnügungspark. Und ein echter Knaller steht auch schon am Eröffnungstag bevor. Das Dultfeuerwerk, sonst stets zum Ausklang des zehntägigen Festes gezündet, wurde vorverlegt. Es wird am morgigen Freitag um 22 Uhr abgebrannt.sh

Quelle: ANA (08.06.2017)

„Bei der Dult-Verlosung gibt es nur Gewinner“

Einkaufsgutscheine im Wert von 10 000 Euro – Originelle Preise wie Hofdult-Memories oder die Chance, einmal das Festzelt zusammenzukehren

Altötting. Nur noch gut eine Woche, dann ist wieder Hofdult-Zeit in der Kreis- und Wallfahrtsstadt: Morgen in einer Woche, am 9. Juni, startet das Traditionsvolksfest in seine 634. Auflage. Die Vorzeichen sind schon deutlich zu sehen, am Dultplatz haben die Aufbauarbeiten begonnen, mit Plakaten wird auf die Festzeit hingewiesen und ab Samstag gibt es in 70 Geschäften die Lose für die Dult-Verlosung.

Über 12 000 Lose sind gedruckt. Wer in den CityCard-Geschäften einkauft, gewinnt – denn jedes Los hat einen Gegenwert, die Verlosung ist also im wahrsten Sinne des Wortes preisgekrönt. Insgesamt werden die Preise auf 20 000 Euro taxiert, die Hälfte als Einkaufsgutscheine.
Viele der Gewinne sind auf der Hofdult einzulösen – Zuckerwatte etwa, Popcorn, Freigetränke, Lose vom BRK-Glückshafen oder gedeckte Tische bei den drei Festwirten Detter, Hell und Tandler. Aber nicht nur Materielles gibt es zu holen: Im vergangenen Jahr war als Preis ausgelobt worden, im Hellbräu-Festzelt eines der 200-Liter-Holzfässer, einen Hirschen, anzuzapfen. 20-mal gibt’s das auch heuer zu gewinnen, wie das Verlosungs-Team des Wirtschaftsverbands mit Christine Burghart, Hans Baumgartner, Rupert Fraundorfner und Reinhard Hofauer bekanntgeben. Dazu aber haben sie sich noch weitere Gaudi-Preise einfallen lassen – etwa im Zelt zusammenkehren oder Maßkrüge waschen, Lose am Glückshafen verkaufen und die Festkapelle dirigieren. „Natürlich dürfen solche Gewinne auch weiterverschenkt werden“, meint Fraundorfner augenzwinkernd. Das gelte auch für eine halbe Stunde Karussellfahren am Stück bei der Bayern-Rallye – das sei nichts für schwache Mägen.

Doch damit nicht genug: Ebenfalls als Preise winken ein Cabrio-Wochenende im Mercedes, ein Dirndl und 20 After-Dult-Pakete mit Hofdult-Brandlöschwasser, kühlender Gel-Augenbinde und Aspirin-Tablette. Und 300 Hofdultmemories, erdacht von Reinhard Hofauer, bei dem zusammengehörende Volksfestmotive gesucht und gefunden werden müssen. Eventuell findet am Kindernachmittag ein Memory-Wettbewerb statt. Zusätzliche Gimmicks sind 1300 Lebkuchenherzen, die verschenkt werden, 200 Ansteckherzen und kleine Gummibärchen-Herzen.

Mit Letztgenannten hat es eine besondere Bewandtnis: Wessen Los diesen Gewinn ausweist, der bekommt eine zweite Chance. Wenn Name und Adresse draufgeschrieben sind, kann das Los in eine beim Hellbräu aufgestellte Box geworfen werden. Nach dem Ende der Hofdult werden daraus drei Gewinner gezogen, die sich auf einen Besuch am Kirta freuen dürfen: Reserviert sind ein gedeckter Tisch für acht Person en, einer für vier und einer für zwei zum Reindlessen am 4. Oktober.ecs

Quelle: ANA (01.06.2017)

„Regionaler geht es nicht“

Die Hofdult steht in den Startlöchern: Am 9. Juni geht es los – Feuerwerk gleich zum Auftakt – Die Mass Bier kostet unverändert 8,30 Euro

Altötting. Der Countdown läuft: 15 Tage noch, dann beginnt die Hofdult. Gestern wurden bei einer Pressekonferenz im Rathaus Konzept und Programm vorgestellt. Der Startschuss wird am 9. Juni fallen – und damit erst zum dritten Mal nach der Premiere 2015 an einem Freitag. Nach ungezählten Jahren, in denen der Auftakt samstags über die Bühne ging, ist dieser vorgezogene Beginn noch nicht ganz verinnerlicht. Das ist auch der Grund dafür, dass der große Auftritt der Schützen am Samstag umbenannt worden ist. Bislang firmierte er als „Anschießen“, nun heißt er „Salut- schießen“. Der bisherige Name habe suggeriert, es handle sich um eine Auftaktveranstaltung, wie Andreas Weber von den Sportschützen St. Georg, der das Salutschießen befehligen wird, sagte. Der Auftritt der Schützen mit Delegationen von 15 Vereinen wird heuer etwas schneller über die Bühne, ansonsten wird er in bewährter Manier ablaufen – und einer der ersten Höhepunkte der Hofdult sein, wenn auch nicht der allererste. Der findet schon am Freitag um 22 Uhr statt: das Feuerwerk. Wurde es bislang zum Ausklang des zehntägigen Events gezündet, wurde es heuer an der Start vorverlegt. Der Auszug folgt am Samstag, 10. Juni, und führt ab 14 Uhr auf dem gewohnten Weg über den Kapellplatz zum Festgelände an der Traunsteiner Straße. Sobald Bürgermeister Herbert Hofauer angezapft haben wird und die ersten Massen geleert sein werden, folgt um 16 Uhr besagtes Salutschießen. Groß aufgezogen wird auch das Standkonzert am Kapellplatz. Weil es bereits zum zehnten Mal stattfindet, gibt es einen besonderen Rahmen. Statt der fünf üblichen Blaskapellen werden zwölf mitwirken, dazu der Spielmannszug aus Neuötting. Am Sonntag, 11. Juli, um 12 Uhr werden sie sternförmig auf den Kapellplatz ziehen und dort um 12.30 Uhr gemeinsam aufspielen. Nach dem Marsch zum Festgelände wird im Hell-Zelt bis in den Nachmittag hinein frei musiziert.

Fahrgeschäfte, Stände und Buden werden wie gewohnt am Dultplatz aufgebaut – und die drei Festzelte: das große der Familie Hell, das Weißbierzelt der Detters und die Tandlersche Postschänke; wobei sich alle drei leicht verändert präsentieren werden. Im Hell-Zelt wird das am offensichtlichsten sein: Die Fassade wird neu, der Biergarten größer – und überdacht, „damit die Leute nicht gleich rein müssen, wenn es zu tröpfeln anfängt“, wie Georg Hell sen. erklärte. Er war es auch, der eine Lanze für das Altöttinger Bier, seines und das der Detters, brach: Zwei Brauer in einer Stadt, die zuhause brauen und es auf der Dult auch ausschenken: „Das gibt es nur in Altötting, regionaler geht es nicht.“ Dass Regionalität auch in der Küche groß geschrieben wird, sagte Sabine Detter für das Weißbierzelt, welches ebenfalls leicht modifiziert wird und erstmals über einen komplett überdachten Freibereich verfügen wird. Und im Weinzelt wird die Bar vergrößert, wie Gabriela Tandler-Langhammer berichtete. In Summe wird zur Unterhaltung auf einen Musikmix gesetzt, bei dem jeder auf seine Kosten kommen kann, egal ob er Partymusik bevorzugt oder unverstärkte Blasmusik. Dazu das Rahmenprogramm mit Radl-Roas, Seniorentag, Kinder- und Familientag, Schafkopfturnier, Boxevent und Dultlauf: Das alles lässt Bürgermeister Herbert Hofauer hoffnungsvoll auf die Hofdult, die ja eine städtische Veranstaltung ist, blicken: „Wir werden immer besser“, sagte er.

Zum Bierpreis gibt es nichts Neues – und das dürfte durchaus im Sinne der Besucher sein. Nachdem er vergangenes Jahr um 40 Cent angehoben worden war und erstmals die 8-Euro-Marke überschritten hatte, kostet der Liter heuer unverändert 8,30 Euro, und zwar in beiden Zelten, in denen das Bier massweise serviert wird, wie Simone Hell und Sabine Detter sagten.

„Hofdult ist nicht nur am Festgelände, sondern auch in der Stadt“, ließ Rupert Fraundorfner für den Wirtschaftsverband wissen, der sich wie gewohnt mit der Hofdultverlosung eingeklinkt hat. Seine Mitglieder verteilen in ihren Geschäften 11 000 Lose – ohne eine einzige Niete.sh

Quelle: ANA (24.05.2017)
 
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