Presseartikel

„IMPRESSIONEN VOM LETZTEN HOFDULT-WOCHENENDE“

Das war’s wieder

Altötting. Das war’s wieder: Zehn Tage Hofdult sind Geschichte, ab dem heutigen Montag läuft der Abbau. Zuvor aber war am Wochenende nochmal Hochkonjunktur angesagt, wobei sich der Andrang angesichts hoher Temperaturen vor allem auf die späteren Stunden konzentrierte. Immerhin: Das Rahmenprogramm mit Dultlauf, Schafkopfturnier und Goaßlschnalzertreffen ließ auch dieses Jahr die Zelte zur Vormittagszeit nicht verwaist dastehen.red Reaktionen:In den am Samstag erschienenen Bericht über das Zeitzeugentreffen hat sich ein Namensfehler geschlichen. Unter den Zeitzeugen waren Rosa und Max Schwögler, nicht Schwögerl. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. .

Quelle: ANA (04.06.2018)

„Probier’s mal mit Gemütlichkeit“

Zwei offizielle und einen Extra-Tag noch treibt der Dultaffe sein Unwesen – Wer dahinter steckt, bleibt streng geheim

Altötting. Er ist da. Er steht vor einem, der Dult-Affe. Sein dunkelbraunes Kostüm riecht intensiv nach Bier und Schweiß, die Gummi-Maske ist am Maul schon ein bisschen ramponiert. Man kann ihn anfassen – und doch versteht man nicht, was er eigentlich darstellt. Es braucht einige Zeit bis man begreift, dass es beim Dult-Affen nicht um die Figur an sich geht, sondern um ein Lebensgefühl, eine Liebe für die Gemütlichkeit, für das Zusammensitzen, welches das behaarte Tier symbolisieren soll Wer dahinter steckt – niemand weiß es. Wer es organisiert – ein Geheimnis, das besser gehütet ist als die Kronjuwelen von England. Der nicht eingetragene Verein der Dultaffen stammt aus Kastl, „das ist unsere Basis“, sagen die Mitglieder mit einer Stimme. Ganz vorne sitzen sie an diesem verregneten Donnerstagabend im Hellbräu-Zelt auf der Altöttinger Hofdult. Wer sie sind, das sei „nicht so wichtig“. Alle tragen Lederhosen, die Gesichter sind bekannt. Während der Dult ist aber nur die Fassade gleich. Es handelt sich nicht um die Personen, die man sonst immer am Fußballplatz, beim Wirt oder den gemeindlichen Veranstaltungen trifft. Schließlich ist Dult. Die 5. Jahreszeit für die etwa 15 Mann große Gruppe. Jung und Alt ist vertreten, die einen gehen auf die 60 zu, die anderen stecken in den Anfängen ihrer 20er. 2008 haben sie den Dultaffen wieder ins Leben gerufen, früher war er schon mal aktiv gewesen. Seit 2010 marschieren sie beim offiziellen Auszug mit, seit vier Jahren starten sie sogar eine eigene Prozession von Kastl nach Altötting. 50 Leute waren heuer dabei, 100 sollen es mal sein. Auf der Dult ziehen sie dann durchs Weißbier- und Hellbräu-Zelt – und genehmigen sich die erste Dult-Mass. Seit ein paar Jahren begleitet sie dabei sogar die Dultaffen-Musik, die das Lebensgefühl-Tier gebührend ankündigt. Wer unter der Maske steckt, verraten sie nicht. Treffen kann es aber viele. „Die Kandidaten werden in ein Gespräch verwickelt, dann kommt jemand von hinten und zieht ihm die Maske über.“ Ein Schild bekommt er noch umgehängt – der Dultaffe ist geboren. Vielleicht gibt es jeden Tag einen neuen, vielleicht hat der Affe auch länger Dienst. „Wir bekommen immer einen aus der Dultaffen-Zentrale in Duisburg zugeschickt“, so die „offizielle“ Version. „Eigentlich haben wir keinen Einfluss drauf. Wir nehmen halt, was kommt.“ Bierernst erzählen sie das, verziehen überhaupt keine Miene. Dabei ist der Wahrheitsgrad der Geschichte so hoch wie die Menge an alkoholfreiem Bier, das sie trinken. Null. Gerade als sie über die möglichen Herkunftsländer des Affen sinnieren, bringt die Bedienung wieder eine neue Runde Massen. Man kennt sich beim Vornamen. Viele „12er-Schichten“, so wird ihr persönlicher, extra-langer Dult-Tag am Wochenende oder Feiertag genannt, haben sie schon gemeinsam auf der Hofdult Seite an Seite bestritten – die eine bringt’s, der andere trinkt’s. Vom Gerstensaft-Geruch wird auch endlich die personifizierte Gemütlichkeit angelockt: der Dultaffe gesellt sich zu seinen Kompagnons. Er ist wortkarg, nur ein kleiner Stöhner kommt ihm über die Lippen, als er den vollen Masskrug in die Höhe wuchtet – und sich mit Bier besudelt, denn im Kostüm trinkt sich’s schlecht. Das hält ihn aber nicht davon ab, seine Narrenfreiheit in vollen Zügen zu genießen. Zwei, drei Schluck später steht er auf der Bühne, klaut sich vom Dirigenten der Oktoberfestkapelle Heinz Müller den Taktstock und gibt den Ton an. „Der kann das“, sind sich seine Freunde einig. „So falsch hört sich das gar nicht an.“ Und erstaunlich zivilisiert ist es auch, nachdem er ein paar Tage zuvor noch auf dem großen Bierfass rumgeturnt ist. Er agiert, wie er sich fühlt. Dultaffe zu sein ist ein Lebensgefühl. Es gibt keine Pflichten, nur Annehmlichkeiten. „Man kann rumgehen und muss sich nicht verstellen, das ist das Schöne“, sagen sie. Der Dultaffe verbreitet Spaß. Bis zum schlimmsten Tag in seinem Leben, dem zweiten Dult-Montag. „Dann startet wieder die Dult-Depression, da fallen wir in ein Loch“, sagen sie und verdrehen die Augen. Wenn sie dann wieder ins Festzelt kommen, aber keine Bänke mehr da sind und die Stapler zum Abbauen rumfahren, dann herrscht Tristesse beim nicht eingetragenen Verein. „Wir haben unsere eigene Brotzeit dabei. Den zweiten Dult-Montag lassen wir uns nicht nehmen.“ Tag für Tag steigt dann aber wieder die Vorfreude auf die nächste Hofdult. Auf das nächste Mal dieses unbeschreibliche Lebensgefühl spüren. „Man muss einfach auf die Dult kommen, um das zu verstehen.“ .

Quelle: ANA (02.06.2018)

„Hofdult-Zwischenbilanz fällt positiv aus“

Festwirte zufrieden – Polizei und Sicherheitsdienst im Einsatz

Altötting. „Es ist bisher gut gelaufen. Und besonders toll ist der Zusammenhalt.“ Auf diesen Nenner brachte es Simone Hell am Freitagvormittag beim Zwischenbilanzgespräch zur Hofdult 2018 - und sie erntete dafür Beifall und Zustimmung. 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner erinnerte in seiner Begrüßung an den Start der 635. Hofdult vor einer Woche mit Festzug und Feuerwerk sowie dem Blasmusiktreffen. Besonders geprägt habe die diesjährige Dult das Wetter mit großer Hitze und Unwettern. Er sprach allen, die zum Gelingen beitragen, den Dank der Stadt aus. Siegfried Mittermaier, stv. Leiter der Polizeiinspektion Altötting, verdeutlichte, dass seine Kolleginnen und Kollegen durchaus zu tun haben auf dem Traditionsvolksfest. Er zählte auf: ein Smartphonediebstahl, zwei Fälle von Sachbeschädigung, drei Fälle von Beleidigung, ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz, einmal Widerstand gegen Polizeibeamte und versuchte Gefangenenbefreiung sowie 450 Strafzettel. Die Gewaltschwelle habe sich verändert, allein wenn man die Massenschlägerei in der Nacht zum Mittwoch betrachte. Er dankte der Stadt und dem Sicherheitsdienst für die gute Zusammenarbeit, insbesondere wenn Platzverbote durchzusetzen seien. Igor Sink vom Sicherheitsdienst betonte, man sei zusammen mit der Polizei immer Herr am Dultplatz. Wirklich größere Auseinandersetzungen hätten seine Mitarbeiter nicht gemeldet. Herbert Janku von der BRK-Bereitschaft fiel auf, dass „sehr junge Besucher noch sehr spät“ unterwegs seien. Jede Schicht habe mindestens drei bis fünf Patienten zu versorgen gehabt. Nur wenig Kreislaufprobleme waren trotz der Hitze zu behandeln – „die haben genug getrunken“, so Janku launig.

Die drei Festwirte zeigten sich übereinstimmend zufrieden, wenngleich sich das Gästeverhalten ändere: „Früher hat einer schon mal fünf, sechs Mass getrunken“; das sei heute nicht mehr der Fall, sagte Simone Hell. Sie lobte das „wunderbare Miteinander“ aller, die zum Gelingen der Dult beitragen: „Wir tun alles, damit es friedlich und schön ist.“ Sabine Detter machte es kurz: „Wir sind total zufrieden, die Stimmung ist gut.“ Das bestätigte auch Gabriela Tandler-Langhammer: „Alle sind sehr gut drauf.“

Diesbezüglich gab es Kritik von einem Schausteller, der sich beklagte, dass Gläser von der Postschänke auf dem gesamten Dultgelände zerschlagen würden und Scherben herumlägen. Wolfgang Sellner sagte seitens der Stadt zu, sich darum zu kümmern. Insgesamt sehen die Fieranten das Dultgeschäft skeptisch, wie Max Fahrernschon sagte: Die Leute kämen immer später, die Fahrgeschäfte würden weniger frequentiert. Es sollten andere Öffnungszeiten überlegt werden und man müsse wieder stärker das Familienpublikum ansprechen.

Die Dultbus-Bilanz, aufgeschlüsselt nach Tagen, legte Stefan Vorderobermeier vor: Freitag und Samstag seien gut gelaufen, die Eggenfeldener Linie habe deutlichen Zuwachs. Montag und Dienstag waren schwach, der Mittwoch mit Abstand der beste Tag. In den Bussen habe es keine Vorfälle gegeben – bis auf ein paar „Verschmutzungen durch Magenentleerung“. Das kombinierte Hin- und Rückfahrtticket sei gut angenommen worden.

Abschließend zeichnete Wolfgang Sellner noch die Dultbetriebe Hell-Bräu und Malick-Mayer für 70-jährige und die Firma Schwenold für 20-jährige Treue aus.ecs

Quelle: ANA (02.06.2018)

„Ein Nachmittag für die Kinder“

Ein Nachmittag für die Kinder

Altötting. War der Montagnachmittag für die Senioren reserviert (siehe oben stehender Bericht), gehörte der Dienstag traditionell den jüngeren Mitbürgern.

Und es gab wieder viel zu erleben beim Kindertag. Die Fahrgeschäfte boten vergünstigte Preise, was gerne angenommen wurde. Eine besondere Gaudi bei der Frühsommerhitze war dabei „Crazy Ball“, wo in großen Bällen oder Luftwalzen auf dem Wasser getobt werden konnte. Bei den Mädchen besonders beliebt war das Kinderschminken. Nina Schiffner von den Dachauer Malweibern verwandelte die kleinen Dultbesucherinnen in Raubkatzen oder Fantasiewesen. Marie (5) hielt ganz still dabei (rechts). Für die Kleinsten gab es darüber hinaus die Möglichkeit, ein Kasperltheater zu besuchen und der TV Altötting förderte die sportliche Seite der Gäste beim Kindernachmittag der 635. Hofdult.ecs/Fotos: Schwarz .

Quelle: ANA (30.05.2018)

„800 Senioren feiern“

Große Verlosung von Geschenkkörben und weiteren Preisen im Weißbierzelt

Altötting. Auch in seiner 48. Auflage hat der Seniorennachmittag auf der Hofdult nicht an Attraktivität verloren. Am Montag kamen rund 800 ältere und betagte Mitbürger ins Weißbierzelt, um schöne, gesellige Stunden zu verbringen. 52 Geschenkkörbe warteten auf die Gewinner der Verlosung, gespendet unter anderem von den Regionalbanken, der Stadt, den Stadträten, dem Landrat sowie Bürgermeistern auswärtiger Städte und Gemeinden. Zudem steuerten die Altöttinger Bäcker und Metzger leckere Brotzeiten bei. Der Wirtschaftsverband vergab CityCard-Punkte. Und die Abgeordneten Ingrid Heckner, Dr. Martin Huber, Günther Knoblauch sowie Staatssekretär Stephan Mayer stifteten Parlamentsfahrten. AWO-Vorsitzender Horst Kern und Seniorenreferentin Luise Hell dankten der Stadt, die mit Brotzeit- und Getränkegutscheinen einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen beitrage. Bürgermeister Herbert Hofauer zeigte sich erfreut, dass trotz der Frühsommerhitze so viele Senioren gemeinsam diesen Nachmittag genossen haben. Er sprach der AWO einen großen Dank aus, welche die Hauptlast bei der Vorbereitung sowie am Seniorentag selbst zu tragen habe. Altlandrat und AWO-Ehrenvorsitzender Seban Dönhuber erinnerte an den Gründer des Seniorentags, den mittlerweile verstorbenen SPD-Stadtrat Tom Rottmüller. Stv. AWO-Vorsitzender Hubert Rothmayer gab dann die Gewinner bekannt, die von „Glückskind“ Chiara Provenzani gezogen wurden. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Musikkapelle Altötting. Rothmayer sagte auch den fleißigen Helfern der AWO einen großen Dank für die reibungslose Abwicklung der Verlosung. Wenn auch nicht alle Besucher einen der über 100 Preise einheimsten, so war dieser Nachmittag trotzdem ein Gewinn – dank Brotzeit, süffigen Graminger Biers und zünftiger bayerischer Blasmusik oder einfach einen Ratsch mit dem Biertisch-Nachbarn.jok .

Quelle: ANA (30.05.2018)

„Ein Prosit auf eine schöne Hofdult“

Ein Prosit auf eine schöne Hofdult
Bilderbuchstart für die 635. Auflage des Traditionsvolksfestes im Herzen Bayerns

Altötting. Mit zwei Schlägen hat Altöttings Bürgermeister Herbert Hofauer am Samstagnachmittag den ersten 200-Liter-Hirschen Festbier im Hell-Bräu-Festzelt angezapft und damit die Hofdult 2018 offiziell eröffnet. Vorangegangen war der vielbeklatschten Zeremonie der Dultauszug. Angeführt vom Neuöttinger Spielmannszug machten sich die Festwirtsfamilien mit ihren Mitarbeitern, die Honoratioren und die Traditionsvereine zu Fuß, in Kutschen sowie Gäste aus Kastl auf Hochrädern auf den Weg durch die Stadt hin zum Dultplatz. Über ihnen schien die Sonne vom weiß-blauen Himmel, hunderte Zaungäste schauten zu. Kurzum: Die 635. Hofdult erlebte einen Bilderbuchstart. Ein besonderer Hingucker war der Hell-Bräu-Festwagen. Weil die Brauerei in diesem Jahr ihr 70-jähriges Hofdult-Jubiläum feiert, durften die Bedienungen mit der Kutsche fahren, die Franz Obereisenbuchner aus Wald bei Winhöring gebaut hat. Auf dem Wagen waren auch Qirin, Sebastian und Georg Hell V. Die Eltern Simone und Georg Hell IV. marschierten hinterdrein. An der Holzfass-Schänke im Hell-Bräu-Festzelt dann trieb Bürgermeister Herbert Hofauer mit zwei Schlägen den Wechsel in den ersten Dultmärzen-Hirschen. Sein „Ozapft is“ allerdings ging unter, weil das Mikrofon nicht so wollte wie das Stadtoberhaupt. Die zweite kleine Panne traf die Stadträte Klaus Müller und Ludwig Hager, die beim ersten Prosit keine Masskrüge bekamen. Bei der anschließenden Brotzeit aber wurde das Missgeschick geheilt. Auf der Bühne begrüßte Bürgermeister Hofauer dann die Gäste offiziell und informierte, dass sowohl er pünktlich zum Hofdultstart seinen Urlaub in Israel beendet hat als auch Altlandrat Seban Dönhuber und „Junglandrat“ Erwin Schneider ihre Ferienfahrten. „Jetzt fahren sie schon zusammen in Urlaub“, meinte Hofauer launig – denn sowohl Schneider als auch Dönhuber waren in Jesolo gewesen. Der Landrat wiederum zeigte sich überzeugt, dass in der kommenden Woche optimales Dultwetter herrschen werde und er forderte die Landkreisbürger auf, der Hofdult möglichst oft ihre Aufwartung zu machen. Mit einem dreifachen Salut der Schützen endete der offizielle Teil der Eröffnung am Samstag. Gefeiert wird aber bereits seit Freitag am Dultplatz. Bilder vom Partywochenende sowie vom Feuerwerk veröffentlicht die Heimatzeitung in der morgigen Dienstagsausgabe.ecs .

Quelle: ANA (28.05.2018)

Die 635. Hofdult hat begonnen

Die 635. Hofdult hat begonnen

Altötting. Die Kreis- und Wallfahrtsstadt ist seit dem gestrigen Freitag wieder im Ausnahmezustand: Mit einem Salutschießen der Georgsschützen wurde im Weißbierzelt die 635. Hofdult eröffnet, zuvor stellte sich die Detter-Mannschaft mit Schützenmeister Philipp von Wartburg fürs Erinnerungsfoto auf. Auch das Hell-Bräu-Festzelt und die Postschänke erfreuten sich schon am ersten Volksfesttag eines guten Besuchs; Autoscooter, Breakdance & Co. waren in Dauerbetrieb. Kurzum: Der Start in die Hofdult-Saison 2018, die bis Sonntag, 3. Juni, dauert, ist gelungen.ecs .

Quelle: ANA (26-05-2018)

„Dultfinale mit Schlägen und Stichen“

Zum Abschluss gab’s am Wochenende Boxen, den Dultlauf und das traditionelle Schafkopfturnier

Altötting. Sportlich hat sich die Hofdult an ihrem letzten Wochenende präsentiert. Auf dem Programm standen am Samstag Boxkämpfe. Ausgetragen wurden sie im Hell-Zelt, wo kurz vorher noch die Kartler beim Schafkopfturnier der CSU am Werk waren. Am Sonntag wurde der Dultlauf gestartet. Am Start waren dabei auch wieder Teilnehmer aus Altöttings polnischem „Shrines of Europe“-Partner Tschenstochau – dieses Mal gleich Läufer zweier Vereine: „SV Budowlani“ und „SV City Cross“.

Am Freitag wurde die Delegation mit Marcin Dobrzanski vom Sportdezernat Tschenstochau und Budowlani-Vorsitzendem Czeslaw Lamch an der Spitze von Bürgermeister Herbert Hofauer im Rathaus empfangen – und zwar mit den Worten: „Hallo, die Sieger des Sonntags.“ Damit spielte er darauf an, dass die Läufer aus Polen regelmäßig die Spitzenplätze bei diesem Bewerb abräumen. Um das zu verhindern, empfahl er ihnen, am Samstagabend kräftig dem Dultbier zuzusprechen.

Zehn Kämpfe boten die Boxer des TV Altötting am Samstagnachmittag, die im gut gefüllten Zelt dem BC Landau mit 4:14 unterlagen. Auf Seiten des TVA konnten sich nur Eduard Preis bei den Schülern und Andreas Lengardt im Männer-Weltergewicht behaupten (siehe Bericht im Heimatsport auf Seite 16). Mächtig ins Schwitzen kamen auch die Teilnehmer am gestrigen Sonntag beim 16. Altöttinger Dultlauf. Die fünf Rennen wurden bei sommerlichen Temperaturen ausgetragen (Bericht folgt im Heimatsport). Mehr das Hirn- denn Arm- oder Beinschmalz war beim Schafkopfturnier der CSU gefragt. Dabei bewies Franziska Fürnrieder am Samstag, dass das bayerische National-Kartenspiel nicht nur von Männern beherrscht wird. Mit 57 „Guadn“ und acht gewonnenen Solos setzte sie sich gegen die aus 95 weiteren Teilnehmern bestehende Konkurrenz durch. Als Belohnung gab es 300 Euro Preisgeld. Vize wurde Isidor Wieland mit 44 Pluspunkten, Platz 3 ging mit ebenfalls 44 Guadn aber weniger gewonnenen Solos an Max Fürstberger. Über den „Wurstkranz“ als Trostpreis für den vorletzten Platz konnte sich Andrea Diefel mit 44 „Schlechten“ freuen. red/jok .

Quelle: ANA (19.06.2017)

„Preise, Brotzeiten und ein Ratsch: Es gab nur Gewinner“

900 ältere Bürger kamen zum Seniorennachmittag der Stadt auf die Hofdult – Arbeiterwohlfahrt sorgte für einen reibungslosen Ablauf

Altötting. Er zählt zu den Höhe- punkten einer jeden Hofdult und hat sich auch am Montag wieder als Anziehungspunkt erwiesen: Über 900 Besucher kamen zum Seniorennachmittag, zu dem die Stadt seit inzwischen 46 Jahren einlädt, ins Weißbierzelt. Großen Anteil am Gelingen hatten auch die fleißigen ehrenamtlichen Helfer der Arbeiterwohlfahrt.

Auch heuer sorgten nicht nur VR-Bank und Sparkasse sowie Stadt und Stadträte von CSU, Freien Wählern und SPD, sondern auch auswärtige Politprominenz – darunter die Abgeordneten Ingrid Heckner und Dr. Martin Huber sowie Bürgermeister auch aus dem Landkreis und Landrat Erwin Schneider – für 60 Geschenkkörbe und ebenso viele glückliche Gesichter. Zudem steuerten die Altöttinger Metzgereien und Bäcker Brotzeiten bei, der Wirtschaftsverband CityCard-Punkte und MdL Günther Knoblauch eine Fahrt in den Landtag.

Er hoffe, dass die Senioren „heute Spaß und gute Laune haben“ sagte AWO-Vorsitzender Horst Kern und dankte der Stadt, die mit Brotzeit- und Getränkegutscheinen einen „wesentlichen Beitrag“ zum Gelingen dieses Nachmittags leiste. „Die Tradition einer solchen Veranstaltung ist einmalig“, betonte Altlandrat und AWO-Ehrenvorsitzender Seban Dönhuber, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und AWO nannte er „beispielhaft“.

Dass der Seniorennachmittag ausgeführt werden konnte, dafür sprach Seniorenreferentin Luise Hell den Veranstaltern ihren Dank aus. Und Bürgermeister Herbert Hofauer freute sich über den großen Zulauf – gerade auch aus den Altöttinger Seniorenheime – trotz der „tropischen Temperatur“. Auch rief er den früheren Ortsvorsitzenden der AWO, Tom Rottmüller, ins Gedächtnis, der mit der Einführung der Veranstaltung „ein Zeichen gesetzt“ habe.

AWO-Vize Hubert Rothmayer, zog – assistiert von „Glückskind“ Chiara Provenzani – die Verlosung in drei Abschnitten zügig durch. Für das passende musikalische Ambiente sorgte in den Pausen die Musikkapelle Altötting. Wenn auch nicht alle Besucher einen der 200 Preise einheimsten, so war der Nachmittag doch für jeden ein Gewinn, dank Brotzeit, süffigem Graminger Bier und Blasmusik – oder einfach einem Ratsch unter Nachbarn.jok .

Quelle: ANA (14.06.2017)

„Knalleffekt und Dauerbrenner auf dem Festgelände“

Seit zum Start der Hofdult das Feuerwerk gezündet wurde, ist es wieder zu sehen: Tracht ist nach wie vor im Trend

Altötting. Es liegt seit Jahren im Trend: Auf der Hofdult wird Tracht getragen. Was früher die Ausnahme war, ist längst selbstverständlich, gerade auch für die jungen Besucher. Dass sich diese Entwicklung heuer fortsetzt, war schon am Freitag zu erkennen: Die Hofdult hatte eben erst begonnen, das große, weithin sicht- und hörbare Feuerwerk als erster Knaller war noch nicht gezündet, da strömten viele Freunde der Dult schon in Lederhose bzw. Dirndl zum Festgelände. Und daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.sh .

Quelle: ANA (13.06.2017)

„Drei Schläge, drei Fehlwürfe, drei schöne Dulttage“

Die Hofdult ist angelaufen – Farbenprächtiger Auszug am Samstag – Showdown an der Torwand – 600 Zuschauer beim Salutschießen

Altötting. Drei Mal oben: Mit dieser Herausforderung sahen sich zahlreiche Prominente konfrontiert, als sie am Dultsamstag nach dem Auszug auf dem Weg vom Festzelt der Familie Hell ins Dettersche Weißbierzelt waren und dabei die Torwand der TVA-Handballer passierten. Reihenweise versuchten sie ihr Glück, ein Treffer aber wollte keinem gelingen – bis Landtagsabgeordneter Dr. Martin Huber antrat. Es schien fast so, als gebe Bürgermeister Herbert Hofauer, der eben selbst verworfen hatte, dem Gast noch ein paar Tipps. Was immer er ihm eingeflüstert hat: Es zeigte Wirkung. Huber gelang es als einzigem, einen der drei Versuche zu versenken.

Bürgermeister Hofauer hatte gerade vorher auch drei Mal zu tun gehabt: Im Hell-Zelt nämlich, wo er im Anschluss an einen einmal mehr prächtigen Auszug mit Kutschen und Fußgruppen über den Kapellplatz zum Festgelände das erste der großen Holzfässer anzapfte. Drei Schläge brauchte er dieses Mal, einen mehr als gewohnt. Und: Auch ein paar Spritzer Bier gingen verloren. Um das zu rechtfertigen, brachte Hofauer seine Frau Geli ins Spiel. Sie habe gesagt, „das ist nicht so schlimm, weil die Leute das mögen“.

Und anderes mögen sie offensichtlich auch, die Leute – die Hofdult an sich nämlich. Das war schon am Freitag, dem eigentlichen Eröffnungstag, zu spüren, als sie recht zahlreich zu der noch bis kommenden Sonntag laufenden Großveranstaltung strömten. Und erst recht am Samstag, an dem sie sich bei besten äußeren Bedingungen nicht nur den Auszug anschauten, sondern später auch das große Salutschießen auf der Wiese gegenüber des Festgeländes. Abordnungen von 15 Schützenvereinen nahmen dort Aufstellung, dazu hatte der Tillyverein seine Kanonen aufgefahren. Rund 600 Zuschauer ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen, das recht lautstark war.

Ausgelassen ging es währenddessen auch auf der Dult selbst zu, gerade auch dort, wo 35 junge Damen unterwegs waren: Sie feierten den Junggesellinnenabschied von Kathrin Weindl.

Das Glück hold war bei der Hofdultverlosung des Wirtschafts- verbandes Laura Link. Die junge Altöttingerin zog am Samstagvormittag das Los, das den Platz auf der Festkutsche bescherte.sh

Quelle: ANA (12.06.2017)

„Die Reihen füllen sich“

Einkaufsgutscheine im Wert von 10 000 Euro – Originelle Preise wie Hofdult-Memories oder die Chance, einmal das Festzelt zusammenzukehren

Altötting. Der Windtest ist bestanden: Als es gestern recht ordentlich über das Hofdultgelände an der Traunsteiner Straße wehte, war im neuen, komplett überdachten Biergartenteil des großen Festzeltes von Familie Hell nichts davon zu spüren – der abrollbare Schutz funktioniert also.

Freilich soll dieser nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, wenn Wind und Wetter dringend Einhalt geboten werden muss. In erster Linie aber soll nur das Dach Schatten spenden und zudem dafür sorgen, dass die Gäste nicht gleich beim ersten kleinen Schauer in Versuchung kommen, Reißaus zu nehmen. Ansonsten sollen die Besucher ohne trennende Zwischenschicht so sitzen, dass sie freien Blick auf das Festgelände haben. Also exakt so, wie ein paar Meter weiter im Detter’ schen Weißbierzelt, wo der Freibereich heuer ebenfalls erstmals vollständig überdacht ist.

Bewähren könnten sich die Neuerungen in beiden Zelten bereits an den ersten Tagen der Hofdult, die morgen Abend startet. Zwar sind angenehme Temperaturen vorhergesagt, klar scheint laut Prognose aber auch zu sein, dass Niederschlag nicht komplett ausgeschlossen werden kann.

Die Aufbauarbeiten sind indes in vollem Gange. Im Laufe des gestrigen Mittwochs kam das Gros der Fieranten und Schausteller am Festplatz an und begann mit den Vorbereitungen. Heute noch und den morgigen Vormittag haben sie Zeit, dann muss alles erledigt sein.
Erster Knalleffekt: Feuerwerk am Freitag
Der traditionelle Auszug geht zwar wie gewohnt am Samstag, Beginn 14 Uhr, über die Bühne, das Salutschießen folgt um 16 Uhr. Unabhängig davon aber startet die Hofdult schon am Freitag. Um 18 Uhr wird im Weißbierzelt angezapft. Betrieb ist dort ebenso wie in den beiden anderen Zelten der Familien Hell und Tandler sowie im gesamten Vergnügungspark. Und ein echter Knaller steht auch schon am Eröffnungstag bevor. Das Dultfeuerwerk, sonst stets zum Ausklang des zehntägigen Festes gezündet, wurde vorverlegt. Es wird am morgigen Freitag um 22 Uhr abgebrannt.sh

Quelle: ANA (08.06.2017)

„Bei der Dult-Verlosung gibt es nur Gewinner“

Einkaufsgutscheine im Wert von 10 000 Euro – Originelle Preise wie Hofdult-Memories oder die Chance, einmal das Festzelt zusammenzukehren

Altötting. Nur noch gut eine Woche, dann ist wieder Hofdult-Zeit in der Kreis- und Wallfahrtsstadt: Morgen in einer Woche, am 9. Juni, startet das Traditionsvolksfest in seine 634. Auflage. Die Vorzeichen sind schon deutlich zu sehen, am Dultplatz haben die Aufbauarbeiten begonnen, mit Plakaten wird auf die Festzeit hingewiesen und ab Samstag gibt es in 70 Geschäften die Lose für die Dult-Verlosung.

Über 12 000 Lose sind gedruckt. Wer in den CityCard-Geschäften einkauft, gewinnt – denn jedes Los hat einen Gegenwert, die Verlosung ist also im wahrsten Sinne des Wortes preisgekrönt. Insgesamt werden die Preise auf 20 000 Euro taxiert, die Hälfte als Einkaufsgutscheine.
Viele der Gewinne sind auf der Hofdult einzulösen – Zuckerwatte etwa, Popcorn, Freigetränke, Lose vom BRK-Glückshafen oder gedeckte Tische bei den drei Festwirten Detter, Hell und Tandler. Aber nicht nur Materielles gibt es zu holen: Im vergangenen Jahr war als Preis ausgelobt worden, im Hellbräu-Festzelt eines der 200-Liter-Holzfässer, einen Hirschen, anzuzapfen. 20-mal gibt’s das auch heuer zu gewinnen, wie das Verlosungs-Team des Wirtschaftsverbands mit Christine Burghart, Hans Baumgartner, Rupert Fraundorfner und Reinhard Hofauer bekanntgeben. Dazu aber haben sie sich noch weitere Gaudi-Preise einfallen lassen – etwa im Zelt zusammenkehren oder Maßkrüge waschen, Lose am Glückshafen verkaufen und die Festkapelle dirigieren. „Natürlich dürfen solche Gewinne auch weiterverschenkt werden“, meint Fraundorfner augenzwinkernd. Das gelte auch für eine halbe Stunde Karussellfahren am Stück bei der Bayern-Rallye – das sei nichts für schwache Mägen.

Doch damit nicht genug: Ebenfalls als Preise winken ein Cabrio-Wochenende im Mercedes, ein Dirndl und 20 After-Dult-Pakete mit Hofdult-Brandlöschwasser, kühlender Gel-Augenbinde und Aspirin-Tablette. Und 300 Hofdultmemories, erdacht von Reinhard Hofauer, bei dem zusammengehörende Volksfestmotive gesucht und gefunden werden müssen. Eventuell findet am Kindernachmittag ein Memory-Wettbewerb statt. Zusätzliche Gimmicks sind 1300 Lebkuchenherzen, die verschenkt werden, 200 Ansteckherzen und kleine Gummibärchen-Herzen.

Mit Letztgenannten hat es eine besondere Bewandtnis: Wessen Los diesen Gewinn ausweist, der bekommt eine zweite Chance. Wenn Name und Adresse draufgeschrieben sind, kann das Los in eine beim Hellbräu aufgestellte Box geworfen werden. Nach dem Ende der Hofdult werden daraus drei Gewinner gezogen, die sich auf einen Besuch am Kirta freuen dürfen: Reserviert sind ein gedeckter Tisch für acht Person en, einer für vier und einer für zwei zum Reindlessen am 4. Oktober.ecs

Quelle: ANA (01.06.2017)

„Regionaler geht es nicht“

Die Hofdult steht in den Startlöchern: Am 9. Juni geht es los – Feuerwerk gleich zum Auftakt – Die Mass Bier kostet unverändert 8,30 Euro

Altötting. Der Countdown läuft: 15 Tage noch, dann beginnt die Hofdult. Gestern wurden bei einer Pressekonferenz im Rathaus Konzept und Programm vorgestellt. Der Startschuss wird am 9. Juni fallen – und damit erst zum dritten Mal nach der Premiere 2015 an einem Freitag. Nach ungezählten Jahren, in denen der Auftakt samstags über die Bühne ging, ist dieser vorgezogene Beginn noch nicht ganz verinnerlicht. Das ist auch der Grund dafür, dass der große Auftritt der Schützen am Samstag umbenannt worden ist. Bislang firmierte er als „Anschießen“, nun heißt er „Salut- schießen“. Der bisherige Name habe suggeriert, es handle sich um eine Auftaktveranstaltung, wie Andreas Weber von den Sportschützen St. Georg, der das Salutschießen befehligen wird, sagte. Der Auftritt der Schützen mit Delegationen von 15 Vereinen wird heuer etwas schneller über die Bühne, ansonsten wird er in bewährter Manier ablaufen – und einer der ersten Höhepunkte der Hofdult sein, wenn auch nicht der allererste. Der findet schon am Freitag um 22 Uhr statt: das Feuerwerk. Wurde es bislang zum Ausklang des zehntägigen Events gezündet, wurde es heuer an der Start vorverlegt. Der Auszug folgt am Samstag, 10. Juni, und führt ab 14 Uhr auf dem gewohnten Weg über den Kapellplatz zum Festgelände an der Traunsteiner Straße. Sobald Bürgermeister Herbert Hofauer angezapft haben wird und die ersten Massen geleert sein werden, folgt um 16 Uhr besagtes Salutschießen. Groß aufgezogen wird auch das Standkonzert am Kapellplatz. Weil es bereits zum zehnten Mal stattfindet, gibt es einen besonderen Rahmen. Statt der fünf üblichen Blaskapellen werden zwölf mitwirken, dazu der Spielmannszug aus Neuötting. Am Sonntag, 11. Juli, um 12 Uhr werden sie sternförmig auf den Kapellplatz ziehen und dort um 12.30 Uhr gemeinsam aufspielen. Nach dem Marsch zum Festgelände wird im Hell-Zelt bis in den Nachmittag hinein frei musiziert.

Fahrgeschäfte, Stände und Buden werden wie gewohnt am Dultplatz aufgebaut – und die drei Festzelte: das große der Familie Hell, das Weißbierzelt der Detters und die Tandlersche Postschänke; wobei sich alle drei leicht verändert präsentieren werden. Im Hell-Zelt wird das am offensichtlichsten sein: Die Fassade wird neu, der Biergarten größer – und überdacht, „damit die Leute nicht gleich rein müssen, wenn es zu tröpfeln anfängt“, wie Georg Hell sen. erklärte. Er war es auch, der eine Lanze für das Altöttinger Bier, seines und das der Detters, brach: Zwei Brauer in einer Stadt, die zuhause brauen und es auf der Dult auch ausschenken: „Das gibt es nur in Altötting, regionaler geht es nicht.“ Dass Regionalität auch in der Küche groß geschrieben wird, sagte Sabine Detter für das Weißbierzelt, welches ebenfalls leicht modifiziert wird und erstmals über einen komplett überdachten Freibereich verfügen wird. Und im Weinzelt wird die Bar vergrößert, wie Gabriela Tandler-Langhammer berichtete. In Summe wird zur Unterhaltung auf einen Musikmix gesetzt, bei dem jeder auf seine Kosten kommen kann, egal ob er Partymusik bevorzugt oder unverstärkte Blasmusik. Dazu das Rahmenprogramm mit Radl-Roas, Seniorentag, Kinder- und Familientag, Schafkopfturnier, Boxevent und Dultlauf: Das alles lässt Bürgermeister Herbert Hofauer hoffnungsvoll auf die Hofdult, die ja eine städtische Veranstaltung ist, blicken: „Wir werden immer besser“, sagte er.

Zum Bierpreis gibt es nichts Neues – und das dürfte durchaus im Sinne der Besucher sein. Nachdem er vergangenes Jahr um 40 Cent angehoben worden war und erstmals die 8-Euro-Marke überschritten hatte, kostet der Liter heuer unverändert 8,30 Euro, und zwar in beiden Zelten, in denen das Bier massweise serviert wird, wie Simone Hell und Sabine Detter sagten.

„Hofdult ist nicht nur am Festgelände, sondern auch in der Stadt“, ließ Rupert Fraundorfner für den Wirtschaftsverband wissen, der sich wie gewohnt mit der Hofdultverlosung eingeklinkt hat. Seine Mitglieder verteilen in ihren Geschäften 11 000 Lose – ohne eine einzige Niete.sh

Quelle: ANA (24.05.2017)

Für die Arme, für die Beine und für den Kopf

Boxen, Dultlauf, Schafkopfturnier: Letztes Dult-Wochenende im Zeichen des Rahmenprogramms

Altötting. Sportwettkämpfe standen am letzten Wochenende der Hofdult im Mittelpunkt des Geschehens – vom Boxen übers Laufen bis hin zum Schafkopfen. Die Fäuste flogen am Samstagnachmittag im Hellbräu-Zelt, wo sich die Boxstaffeln des TV Altötting und des BC Anadolu Wien gegenüberstanden. Bei gutem Besuch – laut Organisatoren geschätzt 700 bis 800 Zuschauer – und prächtiger Stimmung trotzten die Hausherren der favorisierten Mannschaft aus Österreich ein 12:12- Unentschieden ab. Breitensportlich ging’s gestern rund um das Festgelände beim Dultlauf zu. Bei Sonne und drückend heißen Temperaturen gingen rund 200 Laufbegeisterte an den Start. Beim Hauptrennen über 10 km, das um 9.30 Uhr begann, kam der gebürtige Altöttinger Marco Sturm als Erster ins Ziel im Ludwig-Kellerer-Stadion. Der mehrfache Berglauf-WM-Teilnehmer, angemeldet unter „Polstermöbel Fischer Neuötting“, brauchte 34:48 Minuten. Schnellste Frau war Marisa Geisberger vom TV Altötting, der 44:19 zum Sieg reichten. Es gab auch wieder einen Nebenwettbewerb über 3,2 km und mehrere Kinderläufe. Die Jüngsten, die erst am späten Vormittag dran waren, mussten am meisten schwitzen. Zur Belohnung bekam jeder Finisher die obligatorische und sehr beliebte große Dultbreze. Etwas ganz Neues hat es beim Schafkopfturnier der Jungen Union im Hellbräu-Zelt gegeben: Die drei Erstplatzierten kamen am Samstag auf jeweils 47 Augen und so musste schließlich das Los entscheiden. Den 3. Platz belegte am Ende Anton Baumgartner aus Burgkirchen mit fünf gespielten und gewonnenen Solos. Zwei Solos mehr konnten Walter Gassner aus Burghausen und Eva Hörger aus Töging vorweisen. Letztere durfte sich nach Losentscheid über Platz 1 und 300 Euro Preisgeld freuen. 200 Euro gab es für Gassner, 150 Euro für Baumgartner. Dass der Titel „Internationale Dult-Schafkopfmeisterin“ durchaus seine Berechtigung hat, zeigte eine Abordnung aus dem österreichischen Tarsdorf. Insgesamt nahmen 100 Spieler in 25 Partien am Turnier teil. Der gesamte Einsatz wurde ausgespielt und bis zum 15. Platz gestaffelt nach Platzierung vergeben. Als „Trostpreis“ erhielt für seinen 99. Platz und 50 „Schlechten“ Sebastian Prossl aus Lohkirchen einen Wurstkranz. Wacker geschlagen hat sich Marion Eisele aus Kastl: Sie hatte das Schafkopfen erst von den Kastler „Dultaffen“ gelernt. Anders als ihre „Lehrer“ schaffte sie es in die Preiszone und landete schließlich auf Platz 6. Spielleiter Christoph Meilner freute sich mit seinem Schiedsrichterteam Angelika Schlederer und Dr. Stefan Schneiderbauer über den regen Zuspruch. Als traditioneller Abschluss der Hofdult war für Sonntagabend noch das Feuerwerk angesagt. Mehr dazu wie auch zum Dultlauf und den Boxkämpfen lesen Sie in der morgigen Ausgabe. ow/jok

Quelle: ANA (30.05.2016)

Endspurt auf der Hofdult

Heute Schafkopf und Boxkampf, morgen Dultlauf und Feuerwerk

Altötting. Acht Tage sind vorbei, zwei stehen noch aus: Die 633. Auflage der Hofdult geht in ihr zweites und letztes Wochenende – und wartet noch einmal mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen auf. Unter anderem geht es sportlich zur Sache. So steht am heutigen Samstag im Hell-Zelt der Boxvergleichs-kampf des TV Altötting mit einer Wiener Mannschaft bevor, um 14 Uhr wird der erste Kampf eingeläutet. Auch am Sonntag sind die Athleten gefragt – beim Dultlauf des TVA, der um 9.30 Uhr am Ludwig-Kellerer-Stadion gestartet wird und das Dultgelände umrundet. Am Samstag sind im Hell-Zelt zunächst die Kartler gefragt. Um 10 Uhr beginnt das Schafkopfturnier von JU und CSU, ab 9 Uhr kann man sich anmelden. Ab 19 Uhr spielt die Band „Tropical Rain“. Am Sonntag sind ab 11 Uhr die „Niedergerner“ an der Reihe, ab 16 Uhr dann die „Oktoberfestkapelle Otto Schwarzfischer“. Im Weißbierzelt ist heute, Samstag, ab 19.30 Uhr Party-Stimmung mit „Schickeria“ angesagt. Am morgigen Sonn- tag steht nach dem Frühschoppen (ab 11 Uhr) um 12 Uhr die Siegerehrung des Dultlaufs bevor. Um 16 Uhr beginnt der Stammtisch der regionalen Kleinbrauereien mit Verkostung von besonderen Bieren. Ab 18 Uhr spielt das Edelweiß-Trio mit Ali von den „Jetzendorfern“. In der Post-Schänke steht heute ab 21 Uhr „Hot Sugar“ auf der Bühne, am Sonntag ab 20 Uhr „Los Chicos“. Den Abschluss der Hofdult bildet am Sonntag um 22 Uhr ein Feuerwerk.sh

Quelle: ANA (29.05.2016)

Das Wetter schlecht, die Gewinnchance gut

Das Wetter schlecht, die Gewinnchance gut Gut gefüllte Reihen auf der Hofdult: Tag des Landkreises erwies sich trotz der Kälte als zugkräftig

Altötting. Dauerregen und weniger als zehn Grad: Das waren alles andere als ideale Bedingungen für die Hofdult in den vergangenen Tagen. Zu merken war das auch beim Tag des Landkreises am Dienstag. Die Reihen im Hell-Zelt waren zwar recht gut gefüllt, doch war es deutlich lichter als sonst bei dieser Veranstaltung von Stadt und Landkreis. Was auch sein Gutes hatte, wie Landrat Erwin Schneider sagte: Die Chance auf einen der 85 Preise war größer als sonst. Einer, der davon profitierte, war Unterneukirchens Bürgermeister Georg Heindl. Zwei seiner Lose fischte Glückskind Luca aus der Trommel, dafür gab es bei dem von Christoph Meilner moderierten Event einen Geschenkkorb und eine Familienkarte fürs Freibad. Und nach der Verlosung, als Bürgermeister Herbert Hofauer mit den Abgeordneten und Bürgermeisterkollegen zum Autoscooter ging, hatte Heindl noch einmal Glück: Von der einzigen Bürgermeisterin, Stephanie von Pfuel, wurde er herumgekurvt. Als diese von MdL Dr. Martin Huber frontal gerammt wurde, war er aber schon nicht mehr an Bord. Am meisten Losglück hatten aber andere: Die Hauptpreise gingen an das Landwirtschaftsamt (Fahrt in den Bundestag für zwei Personen, zur Verfügung gestellt von MdB Stephan Mayer) sowie Bernd Henke, Markus Baumgartner, Andreas Bieringer und Thomas Pinzl (jeweils eine Fahrt zum Landtag für zwei Personen, gestiftet von den MdL Benno Zierer, Günther Knoblauch, Dr. Martin Huber und Ingrid Heckner). Die Geschenkkörbe von Landrat Erwin Schneider und Bürgermeister Herbert Hofauer gingen an Valentina Stein bzw. Elke Hölzl.sh

Quelle: ANA (26.05.2016)

Bilderbuchstart mit Anschießen und Auszug

Fulminanter Auftakt der Hofdult am Wochenende: Farbenprächtiger Marsch zum Festgelände und 150-facher Salut

Altötting.Der Start um einen Tag auf Freitag vorverlegt, der traditionelle Auszug am Samstag ergänzt um das Anschießen: Dieses Hofdult-Update hat sich vergangenes Jahr bewährt – und das so sehr, dass heuer, bei der 633. Auflage des Festes, gleich noch einer draufgelegt wurde. Das Anschießen auf der Schneiderbauer-Wiese gegenüber des Festgeländes fiel größer aus, mehrere Nummern sogar. Bestens organisiert von Andreas Weber und – wie der Auszug – moderiert von Marco Keßler, waren 14 Vereine eingebunden. In Summe ließen 150 Schützen ihre Karabiner und Böller knallen – ein weithin hörbares Spektakel, das hunderte Besucher, wenn sie drangedacht hatten mit Ohrenstöpseln, aus der Nähe verfolgten. Eröffnet vom Landwehrehrenzug 1826 Eggenfelden und abgeschlossen vom Tillyverein, der die Kanone final krachen ließ, gab es dazwischen viele hundert Schuss, teils im Einklang, teils als Reihenfeuer zu hören, aber auch zu sehen und zu riechen. Wesentlich weniger lautstark ging es vorher im Hell-Zelt zu. Dort zapfte Bürgermeister Herbert Hofauer das erste Fass an, und das in gewohnt souveräner Manier: Zwei wuchtige Schläge benötigte er nur. Eine dreifache Salve feuerten die Schützen ab, als Hofauer die zehntägige Hofdult, die am kommenden Sonntag mit einem Feuerwerk zu Ende gehen wird, mit Verweis auf das „herausragende“ Bier und die „gscheidn“ Brotzeiten offiziell für eröffnet erklärte. Landrat Erwin Schneider prophezeite der Hofdult einen guten Verlauf, denn das Wetter werde laut Prognose so sein, wie es für Volksfeste am besten ist: durchwachsen. Denn: „Z’hoaß is nix und z’koid a ned.“ Auch bescheinigte Schneider der Hofdult, einen „fulminanten Start“ hingelegt zu haben und meinte damit mehr noch als das bereits am Freitagabend florierende Geschäft den Auszug, der einmal mehr über den Kapellplatz zum Festgelände gezogen war durch ein Spalier von Zuschauern, deren Zahl weit jenseits der 1000er Marke lag. Die Kinder unter ihnen freuten sich über den Bonbon-Regen, die Erwachsenen über das traumhafte Wetter, das die Vorfreude auf einen ersten Schluck Bier steigen ließ, vor allem aber über die Pracht des Auszuges.Fußgruppen und Kutschen waren eingereiht, neben den außergewöhnlich vielen Schüt-zen auch zahlreiche Blaskapellen: Es war, wie man es sich für einen Hofdultauftakt besser nicht wünschen kann, ein echter Bilderbuchstart.sh

Quelle: ANA (23.05.2016)

Der „Startschuss“ ist gefallen: Es ist wieder Hofdult

Der „Startschuss“ ist gefallen: Es ist wieder Hofdult

Altötting.Man hätte die Uhr danach stellen können: Erst noch etwas Regen, bis in den Nachmittag hinein trist und grau, so präsentierte sich der gestrige Freitag – bis es auf 18 Uhr und damit auf die Eröffnung der Hofdult zuging. Zusehends wärmer wurde es, zuletzt schien sogar die Sonne. Und, noch wichtiger: Auch für das erste Dultwochenende ist die Prognose gut, angenehm warm soll es werden, weiß-blau der Himmel – ideal also für das traditionsreiche Fest. Gestern erlebte die Hofdult ihren Aufgalopp, ein lautstarker Startschuss fiel im Weißbierzelt, wo die Sportschützen St. Georg einen Salut abfeuerten. Das war freilich wenig im Vergleich zu dem, was heute bevorsteht. Um 14 Uhr startet der Zug mit all seinen Kutschen und Fußgruppen über den Kapellplatz zum Festgelände, wo im Hell-Zelt angezapft wird. Dass so viele Schützen wie nie zuvor eingereiht sein werden, hat einen guten Grund: Nach der Premiere im Vorjahr wird das Anschießen ab 16 Uhr eine zweite Auflage erleben. Rund 160 Schützen werden ihre Karabiner und Böller krachen lassen. Am morgigen Sonntag stehen mit der 2. Altöttinger Radlroas ab 10 Uhr vom Weißbierzelt aus und dem Standkonzert am Kapellplatz ab 12.30 Uhr mit anschließendem freien Musizieren im Hell-Zelt die nächsten Höhepunkte bevor. Im Hell-Zelt spielen am Samstag die Pius Bläser (14 Uhr), am Sonntag die MusiKatzen (19 Uhr), im Weiß- bierzelt die Musikkapelle Altötting (16 Uhr), die Jetzendorfer Hinterhofmusikanten (19.30 Uhr) und am Sonntag eine „gut gelaunte Blasmusik“ (18 Uhr), in der Postschänke am Samstag „Carambolage“ (21 Uhr) und am Sonntag „Los Chicos“ (20 Uhr).sh

Quelle: ANA (21.05.2016)

Hofdult: In acht Tagen geht es los

Gestern wurde das Programm für das zehntägige Event vorgestellt – Beginn am Freitag, Auszug und Anschießen am Samstag

Altötting.Gerade erst war der Dultplatz noch in den Schlagzeilen, weil junge Autofahrer ihn missbrauchen, um Rennen zu fahren und Kunststücke auszuprobieren – schon geht das nicht mehr. Denn seit gestern ist kaum mehr Platz für solche Sperenzchen. Der Grund: Der Aufbau für die Hofdult, die am Freitag, 20. Mai, beginnt, und bis einschließlich Sonntag, 29. Mai, dauert, ist angelaufen. Gestern wurde damit begonnen, die Tandler’sche Postschänke aufzubauen, ab heute folgt das Weißbierzelt der Detters, dann nach und nach alle weiteren Lokalitäten, darunter das große Zelt der Festwirtsfamilie Hell sowie 48 Stände und Fahrgeschäfte, die heuer aufgeboten werden.

Das Programm für das zehntägige Großereignis, dessen Veranstalter die Stadt ist, wurde gestern im Rahmen einer Pressekonferenz im Rathaus vorgestellt. „Uralt“ sei das Fest, das es seit nunmehr 633 Jahren gibt, und „ausgezeichnet“, wie sich Hans Baumgartner, Werbereferent des Wirtschaftsverbandes, ausdrückte: „Sie ist Vorreiter, die ganze Region schaut darauf.“ Entsprechend groß sei der Einzugsbereich, der ganz Südostbayern umfasse. Und möglicherweise heuer noch größer wird. Denn bei Festwirtsfamilie Detter steht am Montag, 23. Mai, erstmals ein „Ösi-Abend“ auf dem Programm. Und der soll das Motto nicht nur musikalisch und kulinarisch umsetzen, sondern auch dafür sorgen, dass mehr Österreicher den Weg zur Hofdult finden.

Dass unabhängig davon der Zuspruch zur Hofdult ungebrochen bleibt, dafür haben sich die Verantwortlichen viel einfallen lassen. Unter anderem ist bei den Fahrgeschäften ein guter Mix das Ergebnis, wie Platzmeister Marco Ritter vom städtischen Bauamt sagte. Etliche spektakuläre Fahrgeschäfte haben zugesagt, erstmals mit dabei ist eine Familienachterbahn, die abends noch einmal einen Zahn zulegt, so dass vor allem die Jugend auf ihre Kosten kommt.

Im Übrigen zeigt sich die Hofdult von ihrer beständigen Seite – wenn auch nicht beim Bierpreis, der um 40 Cent auf nunmehr 8,30 Euro pro Mass angehoben wurde. Unverändert ist hingegen das Prozedere zum Auftakt. An der Vorverlegung mit dem Beginn am Freitag statt am Samstag wird ebenso festgehalten wie am prächtigen Auszug am Samstag – der noch einmal eine Stufe größer ausfallen wird. Wenn er am 21. Mai ab 14 Uhr über den Kapellplatz zum Festgelände an der Traunsteiner Straße zieht, werden 15 Kutschen und Gespanne eingereiht sein, dazu viele Fußgruppen und Musikkapellen – und Delegationen von 15 Schützenvereinen, von denen 14, also fünf mehr als bei der Premiere im Vorjahr, am Anschießen ab 16 Uhr auf der Schneiderbauer-Wiese an der Traunsteiner Straße teilnehmen werden, wie Organisator Andreas Weber, der 2. Kommandant der Sportschützen St. Georg, sagte. Ganz ohne Spektakel geht es auch am ersten Tag nicht ab. Am Freitag, 20. Mai, feuern die Georgsschützen im Weißbierzelt den „Startschuss“.

Eingeklinkt in die Hofdult ist einmal mehr der Wirtschaftsverband mit seiner Verlosung. Über 10 000 Lose werden in den Geschäften an die Kunden verteilt, darunter ist keine einzige Niete, dafür teils recht ungewöhnliche Gewinne wie das Anzapfen eines Bierfasses, das Dirigieren einer Kapelle und ein Platz in einer Festkutsche beim Auszug.

Weitergeführt wird auch der Hofdult-Bus – inklusive der zwei zusätzlichen Routen, die vergangenes Jahr neu eingeführt wurden. In Summe verkehren heuer acht Linien, wenngleich nicht alle an allen Tagen bedient werden.sh

Quelle: ANA (16.05.2016)
 
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